Rassismus-Debatte

Donald Trump: US-Präsident wettert wegen Rassismus-Debatte gegen NFL-Stars und ruft zum Boykott auf

Washington - US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag seine Serie von Breitseiten gegen die National Football League fortgesetzt und Fans zum Boykott aufgerufen. Bereits vor sieben Uhr morgens Ortszeit rief er auf Twitter erneut dazu auf, Spieler zu entlassen oder zu sperren, wenn sie es ablehnten, während des Abspielens der Nationalhymne zu ...

US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Aussagen mehrere Spitzensportler erzürnt. AP

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag seine Serie von Breitseiten gegen die National Football League fortgesetzt und Fans zum Boykott aufgerufen. Bereits vor sieben Uhr morgens Ortszeit rief er auf Twitter erneut dazu auf, Spieler zu entlassen oder zu sperren, wenn sie es ablehnten, während des Abspielens der Nationalhymne zu stehen.

Trump erzürnt Sportwelt

„Wenn NFL-Fans sich weigern, zu Spielen zu gehen, bis Spieler aufhören, unsere Flagge und unser Land verächtlich zu behandeln, dann wird man schnell sehen, dass sich etwas ändert. Feuern oder sperren!“ 

Zurvor hatte der US-Präsident bereits deutliche Worte an Basketball-Superstar Stephen Curry gerichtet. Weil der Spieler sich mit den Protesten solidarisierte, zog Trump die Einladung ins Weiße Haus zurück.

Darauf reagierten mehrere Sportstars, die sich auf Currys Seite stellten und die Ausladung und Statements des US-Präsidenten stark kritisierten. Etwa Basketball-Spieler Kobe Bryant twitterte: „Ein US-Präsident, dessen Worte Uneinigkeit und Hass hervorbringen, kann niemals Amerika wieder groß machen.“

(dpa, mab)