Tour-Spitzenreiter

Pogacar zu Doping-Fragen: Nicht verärgert oder angepisst

Von dpa
Tadej Pogacar geht mit einem Polster von mehr als fünf Minuten in die finale Tour-Woche.
Tadej Pogacar geht mit einem Polster von mehr als fünf Minuten in die finale Tour-Woche. David Stockman/BELGA/dpa

Andorra la Vella - Tour-de-France-Titelverteidiger Tadej Pogacar kann die Doping-Nachfragen an seine Person nachvollziehen.

„Ich bin nicht verärgert oder angepisst. Es sind unbequeme Fragen, weil die Geschichte unseres Sports sehr schlecht ist. Ich verstehe all die Fragen. Ich habe dafür keine Antworten vorbereitet, weil ich es einfach liebe, auf meinem Fahrrad zu fahren“, sagte der 22 Jahre alte Slowene in Andorra la Vella. Er könne nur „aus ganzem Herzen“ sagen, „dass ich aus einer guten Familie komme“, fügte der Gesamtführende am Ruhetag an.

Pogacar prägt die Tour 2021 bisher und fuhr in den Alpen mehrere Minuten Vorsprung heraus. In die finale Tourwoche geht er mit einem Polster von mehr als fünf Minuten - so deutlich war zu diesem  Zeitpunkt seit Lance Armstrong im Jahr 2000 kein Radprofi mehr an der Spitze. „Ich freue mich auf die weiteren Pyrenäen-Etappen, um mich und meine Form zu testen“, sagte Pogacar. Auf dem Teilstück nach  Andorra am Sonntag kontrollierte Pogacar das Geschehen, ohne eine weitere eigene Attacke zu setzen.