Eishockey Nach Trump-Besuch: 1:9-Debakel für NHL-Champion Florida
Die Florida Panthers spielen nach zwei NHL-Meisterschaften eine schwache Saison. Jetzt gibt es auch noch eine denkwürdige Pleite.

Raleigh - Einen Tag nach dem Besuch bei US-Präsident Donald Trump hat NHL-Champion Florida Panthers ein Debakel erlitten. Der Stanley-Cup-Sieger der vergangenen beiden Jahre unterlag bei den Carolina Hurricanes mit 1:9 (0:1, 1:2, 0:6). Der Titelverteidiger liegt nach 46 Spielen hinter den Playoff-Plätzen. „Gott sei Dank spielen wir am Samstag schon wieder“, sagte Panthers-Trainer Paul Maurice nach der herben Pleite. „So etwas wie heute hatten wir lange nicht mehr.“
Vor allem im dritten Drittel gab es vom eigentlichen Star-Ensemble aus dem US-Bundesstaat Florida keine Gegenwehr mehr. Sechs Tore schoss Carolina im Schlussabschnitt und demontierte den NHL-Champion. Nicolaj Ehlers traf dreifach für die Gastgeber. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte der Däne nach der 9:1-Gala.
Trump ehrte die Spieler und Betreuer des Stanley-Cup-Siegers am Donnerstag (Ortszeit) im Weißen Haus. Florida bezwang in der Playoff-Final-Serie 2025 die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl mit 4:2 und holte sich wie schon im Vorjahr den begehrten Cup.
Seider auf Playoff-Kurs
Die Detroit Red Wings und Deutschlands Top-Verteidiger Moritz Seider dürfen weiter von der begehrten Playoff-Teilnahme träumen. Durch das 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) gegen die San Jose Sharks festigten die Red Wings Platz zwei in der Atlantic Division. Detroit konnte sich zuletzt 2016 für die Playoffs qualifizieren.