„Ich fühle mich gut“

Judoka Malzahn vor Comeback nach Corona-Erkrankung

Halles Judoka Luise Malzahn greift wieder an. (Foto: Holger John)

Halle (Saale) - Judoka Luise Malzahn kehrt rund sechs Wochen nach ihrer Corona-Erkrankung auf die Matte zurück. Die zweimalige Vize-Europameisterin aus Halle an der Saale feiert beim Grand Slam in Kasan/Russland ab Mittwoch ihre Comeback, nachdem sie Ende März vor dem Turnier in Tiflis positiv auf COVID-19 getestet worden war und zwei Wochen Quarantäne in Georgien erleben musste.

„Natürlich habe ich mich gefragt, ob der Zeitpunkt für einen Wettkampf nicht vielleicht etwas zu früh kommt. Doch ich hatte einen vergleichsweise milden Verlauf, und meine Post-COVID-Untersuchung war unauffällig. Ich fühle mich gut“, schrieb die 31-Jährige, die allerdings kaum noch Chancen auf eine Olympia-Ticket hat, in den sozialen Medien.

In Kasan gibt es erneut wichtige Punkte für die Tokio-Qualifikation zu vergeben, die mit der WM vom 6. bis 13. Juni in Budapest endet. In Russland sind deshalb anders als bei der EM in Lissabon, als das deutsche Team mit der Zweitbesetzung ohne Medaille blieb, auch die Top-Athleten um die WM-Dritte Martyna Trajdos (Zweibrücken) am Start. (sid)