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RB Leipzig: Das sagten die Roten Bullen nach dem Aufstieg in die Bundesliga

Leipzig - Es ist vollbracht: RB Leipzig hat den Aufstieg nach einem 2:0 gegen den Karlsruher SC perfekt gemacht. Trainer Ralf Rangnick konnte sich nach seinem Sturz samt Muskelfaserriss noch nicht äußern, dafür sprachen die ...

Von Ullrich Kroemer und Clemens Boisserée 08.05.2016, 17:20
Die Roten Bullen feiern den Aufstieg in die Bundesliga.
Die Roten Bullen feiern den Aufstieg in die Bundesliga. dpa-Zentralbild

Es ist vollbracht: RB Leipzig hat den Aufstieg nach einem 2:0 gegen den Karlsruher SC perfekt gemacht. Trainer Ralf Rangnick konnte sich nach seinem Sturz samt Muskelfaserriss noch nicht äußern, dafür sprachen die Spieler.

Marcel Sabitzer (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Ich bin einfach nur überglücklich, dass wir es heute geschafft. Ich war überzeugt davon, dass wir das Ding heute über die Runden kriegen. Es gab heute nur einen verdienten Sieger - und das waren wir. Zweifel hätte ich nur gehabt, wenn wir es irgendwann nicht mehr in der eigenen Hand gehabt hätten. Selbst wenn wir unentschieden gespielt oder verloren hätten, hätten wir noch zwei oder drei Punkte Vorsprung gehabt und hätten gegen Duisburg alles klarmachen können.”

Diego Demme (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Wir feiern jetzt bis Donnerstag. Jetzt trinken wir in der Kabine ein, zwei Bierchen mit der Mannschaft und dann schauen wir mal, wo die Reise hingeht. Danach werden wir nach und nach realisieren, gegen wen wir in der kommenden Saison spielen dürfen. Einfach geil. Im nächsten Jahr im Dortmunder Stadion vor der Südtribüne zu spielen, ist – glaube ich – eines der geilsten Gefühle, die es gibt.”

„In der Halbzeit haben wir angesprochen, dass wir irgendwann das Tor machen werden, wenn wir genauso weiterspielen wie in der ersten Hälfte. Und dann haben wir unsere offensive Qualität auch gezeigt. Man hat gesehen, dass jeder einzelne Spieler Vollgas gegeben hat, jeder hat sich in die Zweikämpfe reingeworfen. Emil Forsberg macht  das Ding überragend. Als dann das geschenkte 2:0 fiel und wir alle auf einem Haufen lagen, war klar, dass wir hochgehen.”

Dominik Kaiser (Kapitän RB Leipzig): „Ich wollte den Weg in die Bundesliga mit RB Leipzig unbedingt gehen. Dass wir das in diesem Jahr packen und uns auch durch schwierige Phasen gekämpft haben, ist schon besonders und zeichnet die Truppe aus. Das ist ein besonderes Jahr mit einem besonderen Team.”

„Wir haben heute viel von dem auf den Platz gebracht, was man braucht, um Spiele zu gewinnen, waren hinten sehr souverän und auch die vordere Reihe hat in der Defensive einen guten Job gemacht. Ich hatte in der Halbzeit ein sehr gutes Gefühl, dass wir unser Tor machen. Wir mussten arbeiten, aber die Power war heute von Beginn an da.”

Willi Orban (Abwehrspieler RB Leipzig): „Es ist ein Wahnsinn. Ich konnte es nach dem 2:0 gar nicht mehr erwarten, dass der Schiedsrichter endlich abpfeift. Es waren viele Emotionen im Spiel, wir waren über 90 Minuten konzentriert, haben wenig zugelassen. Über die Saison gesehen, ist unser Aufstieg sicherlich verdient. Wir haben unser Ziel am vorletzten Spieltag erreicht und jetzt können wir ganz entspannt feiern – mit dem Team, mit den Fans. Die erste Liga wird nochmal eine ganz andere Hausnummer, ist eine der stärksten Ligen der Welt, das ist einfach nur geil. “

Fabio Coltorti (Torwart RB Leipzig): „Ich bin jetzt vier Jahre hier, habe drei Aufstiege erlebt - es ist ein überwältigendes Gefühl. Was wir erreicht haben, was alles passiert ist, das ist alles so groß, nicht greifbar.

Nach der Verletzung waren es schwierige Wochen, ich musste erstmal auf der Bank sitzen. Ich wollte aber immer bereit sein, wenn der Trainer mich braucht. Und genauso war es heute dann auch. In der einen Situation konnte ich tatsächlich mit dem Arsch helfen, das ist doch top. In so einem Spiel hat man als RB-Torwart wenig zu tun, da muss man geduldig sein. Und dann da sein, wenn man gebraucht wird. Was die Jungs geleistet haben, wie die gerannt sind und sich reingehauen haben, das war schon unfassbar stark.

„Wir werden jetzt langsam den Abend angehen und dann in den nächsten Tagen sicherlich realisieren, was hier passiert ist. Unser Weg ist noch lange nicht zu Ende, nächstes Jahr geht es weiter, aber jetzt genießen wir erstmal den Abend. Ich denke, selbstverständlich, dass ich nächste Saison hier Bundesliga spiele, ich bin so fit wie nie. Jetzt geht es erstmal darum, den Abend zu genießen.”