Durchmarsch in die Bundesliga

Durchmarsch in die Bundesliga: Hakt RB Leipzig den Aufstieg schon ab?

Leipzig - Der Durchmarsch in die Fußball-Bundesliga ist bei RB Leipzig vorerst kein Thema mehr. „Jetzt noch vom Aufstieg zu reden, macht überhaupt keinen Sinn“, betonte Ralf Rangnick, Sportdirektor des Zweitligisten am Samstag bei einer Pressekonferenz in Leipzig. Nach zwei Niederlagen nacheinander gehe es nun vor allem darum, die Mannschaft weiter zu entwickeln und die Neuzugänge zu ...

Ralf Rangnick ist der Sportdirektor des Zweitligisten RB Leipzig.
Ralf Rangnick ist der Sportdirektor des Zweitligisten RB Leipzig. dpa-Zentralbild

Der Durchmarsch in die Fußball-Bundesliga ist bei RB Leipzig vorerst kein Thema mehr. „Jetzt noch vom Aufstieg zu reden, macht überhaupt keinen Sinn“, betonte Ralf Rangnick, Sportdirektor des Zweitligisten am Samstag bei einer Pressekonferenz in Leipzig. Nach zwei Niederlagen nacheinander gehe es nun vor allem darum, die Mannschaft weiter zu entwickeln und die Neuzugänge zu integrieren.

Vor dem Auswärtsmatch am Montag gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig trennen die Leipziger zunächst neun Punkte von einem Aufstiegsplatz. Das könnten aber sogar noch mehr werden, wenn der 1. FC Kaiserslautern seine Partie an diesem Sonntag beim FSV Frankfurt gewinnt. Rangnick sprach daher von einem besonders brisanten und wichtigen Spiel der Leipziger in Braunschweig zum Abschluss des 22. Spieltages.

Bei seinem Auswärtsdebüt kann Interimstrainer Achim Beierlorzer bis auf die Langzeitverletzten auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Rani Khedira, der sich im Spiel gegen den FSV Frankfurt (0:1) das angeschlagene linke Sprunggelenk erneut verletzt hatte und ausgewechselt worden war, ist am Samstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Ein Sieg scheint für die Leipziger fast Pflicht, wenn sie den Kontakt nicht weiter abreißen lassen wollen. Denn Rangnick, der auch noch die automatische Vertragsverlängerung von Abwehrspieler Tim Sebastian durch seinen Einsatz am vergangenen Wochenende gegen Frankfurt bekanntgab, räumte am Samstag ein: „Ein Aufstieg kommt nie zu früh.“ (dpa)