Davie Selke

Davie Selke über Ralf Rangnick: „Den Schmerz wird er verkraften können“

Leipzig - Zehn Tore in 29 Spielen steuerte RB-Stürmer Davie Selke zum Bundesliga-Aufstieg der Leipziger bei. Nach dem Spiel stellte er sich den Fragen der Journalisten. Was der 21-Jährige, der vor der Saison für acht Millionen Euro aus Bremen kam, zu sagen hatte.

Von Clemens Boisserée 08.05.2016, 18:47
Davie Selke kann den Aufstieg in die 1. Bundesliga noch nicht fassen.
Davie Selke kann den Aufstieg in die 1. Bundesliga noch nicht fassen. dpa-Zentralbild

Zehn Tore in 29 Spielen steuerte RB-Stürmer Davie Selke zum Bundesliga-Aufstieg der Leipziger bei. Nach dem Spiel stellte er sich den Fragen der Journalisten. Was der 21-Jährige, der vor der Saison für acht Millionen Euro von Werder Bremen gekommen war, zu sagen hatte:

Zur Verletzung von Ralf Rangnick: „Ich denke, den Schmerz wird er verkraften können. Da hätte er sich vorbereiten müssen. Er wollte auch noch ins Laufduell mit mir gehen – das hat er leider verloren.“

Zu seinen Gefühlen nach dem Aufstieg: „Unbeschreiblich. Einfach unbeschreiblich. Wir sind alle mit dem Gefühl ins Spiel gegangen, dass wir heute unbedingt gewinnen wollen, um vor diesem Publikum unseren Matchball zu nutzen. Dass wir es geschafft haben - ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll? Ich bin unheimlich glücklich, dass ich das mit diesen Jungs erleben darf.“

Zur Nervosität während der KSC-Drangphase: „Fabio Coltorti ist ein Weltklasse-Torwart, das hat er schon oft genug bewiesen, er hat uns in dieser Phase gerettet. Ich hatte trotzdem nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen werden.“

Zu den Feierplanungen am Abend: „Wir gehen jetzt nach Hause und schlafen uns aus. Nein, Spaß beiseite. Wir werden würdig feiern. Wir hatten das ganze Jahr über Druck, der ist jetzt weg. Das werden wir ordentlich feiern, mit unseren Familien, mit unseren Mädels, mit dem gesamten Team, ich freue mich schon riesig.“

Worauf sich die Bundesliga jetzt freuen darf: „Auf eine Mannschaft und eine Stadt, eine ganze Region, die richtig Bock auf Bundesliga-Fußball hat. Wir werden von Anfang an alles geben.“

Ob er hofft, nächste Saison auf seinen Ex-Verein Werder Bremen zu treffen: „Ich hoffe es sehr. Ich verfolge so gut es geht noch jedes Spiel. Sie haben zuletzt gute Spiele abgeliefert, in Köln ein reguläres Tor aberkannt bekommen – ich drücke den Jungs die Daumen.“

Zum letzten Saisonspiel in Duisburg: „Wir werden wie immer auf uns schauen und wollen auch dieses Spiel nochmal gewinnen und das Jahr mit einem Sieg beenden.“ (mz)