Handball

Handball: HCB bekommt einen neuen Fitmacher

Hermsdorf/Naumburg - Der Name seiner Firma ist Programm: „Der SaaleFitmacher“. Christopher Pchalek, der im thüringischen Hermsdorf eine Physiotherapie betreibt und als Personal Trainer tätig ist, soll nun auch die Handballer des HC Burgenland fit machen. „Er wird an der Seite von Spielertrainerin Jessica Stiskall unser Frauenteam in der Mitteldeutschen Oberliga coachen und zugleich als Athletiktrainer unsere erste Männermannschaft für die 3. Liga in Schwung bringen“, freut sich HCB-Präsident Uwe Gering über die ...

Von Torsten Kühl

Der Name seiner Firma ist Programm: „Der SaaleFitmacher“. Christopher Pchalek, der im thüringischen Hermsdorf eine Physiotherapie betreibt und als Personal Trainer tätig ist, soll nun auch die Handballer des HC Burgenland fit machen. „Er wird an der Seite von Spielertrainerin Jessica Stiskall unser Frauenteam in der Mitteldeutschen Oberliga coachen und zugleich als Athletiktrainer unsere erste Männermannschaft für die 3. Liga in Schwung bringen“, freut sich HCB-Präsident Uwe Gering über die Neuverpflichtung.

Mit Doppelfunktionen und dem damit verbundenen zeitlichen Aufwand kennt sich Christopher Pchalek aus - und er hat kein Problem damit. In der abgebrochenen Saison 2019/20 führte er das Frauenteam des HBV Jena in der Thüringenliga zum Staffelsieg sowie (nach spezieller Punktewertung) auf den zweiten Gesamtplatz. Und als Athletikcoach wurde der 32-Jährige mit dem Frauen-Zweitbundesligisten BSV Sachsen Zwickau immerhin Dritter. „Da war es schon üblich, dass ich nach einer sechsstündigen Busfahrt mit den Zwickauerinnen in den frühen Morgenstunden zu Hause ankam und am gleichen Tag dann bei den Jenaerinnen auf der Bank saß“, erzählt der Physiotherapeut, der im Landkreis Osterode am Harz aufgewachsen ist.

Ähnlich will es Pchalek auch bei seinem neuen Club handhaben: „Mein Ziel ist es schon, wenn es der Terminplan zulässt, sowohl die HCB-Männer in der 3. Liga als auch die Burgenland-Frauen in der Oberliga, wo ich übrigens auf meinen Ex-Verein Jena, der das Aufstiegsrecht wahrnimmt, treffen werde, zu den Spielen zu begleiten.“ Und natürlich möchte Christopher Pchalek vor allem die Trainingseinheiten beider Mannschaften, die zumeist in Plotha ausgetragen werden, wahrnehmen.

„Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, Spielerinnen und Spieler individuell in meiner Praxis in Hermsdorf zu trainieren oder zu therapieren“, so der Coach, der in enger Abstimmung mit HCB-Mannschaftsarzt Kenny Haase Trainingspläne für den athletischen Bereich erarbeiten wird. In seiner Jugend war Pchalek aktiver Leichtathlet (als Sprinter, Weitspringer sowie auf den kurzen und mittleren Laufdistanzen) gewesen. Zum Handball kam er, als er in Nordhausen ein Jugendteam übernahm.