Stimmen zum HFC-Heimsieg

„Hat sich angefühlt, als wären wir im Rausch“

Der Zyklop hat wieder zugeschlagen: Terrence Boyd jubelt über sein Tor zum 4:1 für den HFC gegen Türkgücü München. (Foto: imago/Eibner)

Halle (Saale) - Mit 4:1 (1:1) hat der Hallesche FC sein Heimspiel gegen Türkgücü München am Dienstagabend gewonnen und dadurch den Klassenerhalt in der 3. Liga am 35. Spieltag praktisch perfekt gemacht. Wir haben die Stimmen zum verdienten Sieg der Rot-Weißen gesammelt.

Florian Schnorrenberg (HFC-Trainer): „Wir sind erst einmal froh, dass wir heute gewonnen haben. Wir haben jetzt 46 Punkte, die haben bislang immer für den Klassenerhalt gereicht. Aber wir wollen in den letzten drei Spielen noch weiter punkten. Man hat schon gemerkt, dass es im Abstiegskampf eine Stresssituation ist. Das Ausgleichstor hat uns ein bisschen geschockt, aber das 2:1 hilft uns natürlich. Mit dem dritten und vierten Tor war dann viel Erleichterung zu spüren. Das hat uns unglaublich gutgetan, auch mal in dieser Art und Weise ein Spiel zu gewinnen. Wir sind zielstrebiger geworden und haben im Moment einfach das nötige Selbstvertrauen.“

Andreas Pummer (Interims-Trainer Türkgücü): „Wenn man das Ergebnis betrachtet, war es wieder keine gute Leistung. Wir hatten uns für die zweite Halbzeit vorgenommen, und dann zieht uns Halle mit dem Standard-Tor den Stecker. Wenig später fällt das 1:3. Für uns ist es ein gebrauchter Tag.“

Terrence Boyd (HFC-Torschütze): „Ich sehe das nicht so, dass die Saison zu Ende ist, nur weil wir vielleicht den Klassenerhalt sicher haben. Es sind noch drei Spiele. Aber es ist schön, dass wir uns nach stressigen Monaten selbst wieder rausgeholt haben aus der Grube. Heute war es ein gutes Spiel, das hat Spaß gemacht. Es hat sich angefühlt, als wären wir im Rausch. Diese Freude, die wir gegen Dresden und heute gezeigt haben, müssen wir beibehalten.“

Petar Sliskovic (Türkgücü-Torschütze): „Wir haben eine schwierige Phase. Jeder einzelne Spieler muss sich jetzt hinterfragen. Wir wollten nach der Pause weiter Gas geben, aber nach dem 1:2 und 1:3 war das Spiel dann gelaufen.“ (mz/Quelle: Magenta Sport)