RB Leipzig präsentiert Trainingszentrum

RB Leipzig präsentiert Trainingszentrum: Einblicke ins neue Bullen-Reich

Leipzig - Bereits seit August prangt der überdimensionale rote Stier auf der silbernen Fassade des neuen Trainingszentrums von RB Leipzig am Cottaweg. Nun stellte der Klub die neue, hoch moderne Zentrale erstmals öffentlich vor. Der etwa 33 Millionen Euro teure Komplex war von Beginn des Engagements in Leipzig an zentraler Bestandteil der Planungen von Rasenballsport ...

Von Ullrich Kroemer

Bereits seit August prangt der überdimensionale rote Stier auf der silbernen Fassade des neuen Trainingszentrums von RB Leipzig am Cottaweg. Nun stellte der Klub die neue, hoch moderne Zentrale erstmals öffentlich vor. Der etwa 33 Millionen Euro teure Komplex war von Beginn des Engagements in Leipzig an zentraler Bestandteil der Planungen von Rasenballsport gewesen.

Errichtet wurde das Mammutprojekt nach Entwürfen jenes Architektenbüros, das auch die Akademie von Borussia Dortmund gebaut hatte; die Umsetzung leistete die firmeneigene Bull Bau GmbH in Kooperation mit regionalen Handwerkern.

Direkt neben den Trainingsplätzen thront nun das insgesamt 13.500 Quadratmeter große Gebäude. Glas und Rohbeton dominieren, noch wirkt alles naturgemäß noch etwas steril, allerdings hochfunktional und nicht übermäßig luxuriös. Zwar fehlt es von Pools und drei verschiedene Saunen über eine eigene Sporthalle und drei Laufbahnen bis zu eigenen Zimmern für die Profis und Nachwuchsspieler an nichts, was der Leistungssteigerung dienen könnte. Doch verwöhnen mag Rangnick seine gut bezahlten Angestellten nicht. „Wir dürfen nicht zulassen, dass wir die jungen Spieler pampern”, sagt Rangnick. Es liege an den Trainern und Betreuern, wie der Verein mit den neuen Möglichkeiten umgehe, die das neue Trainingszentrum bietet.

Neben den Profis und Betreuern, die sich hier meist ganztägig von neun bis 18.30 Uhr aufhalten, leben in der neuen Heimstäte der „Roten Bullen” auch derzeit 48 RB-Nachwuchsspieler im Alter zwischen 15 und 19 Jahren im Internat. Sie werden von der früheren Schulleiterin Sabine Schiefer und ihrem Mann schulisch betreut und müssen recht strenge Regeln befolgen: 22 Uhr ist Bettruhe, Tattoos und ausgefallene Frisuren sind verboten.