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Gesundheit Wittenberger Krankenhaus erhält mehr als drei Millionen Euro

Zur Gewährleistung eines besseren Infektionsschutzes in der Notaufnahme erhält die Klinik finanzielle Mittel aus dem Corona-Sondervermögen des Landes. Ein Anbau soll entstehen.

Von dpa 19.02.2026, 13:21
Eine Person wird zur Behandlung auf die Corona-Intensivstation des Krankenhauses Paul Gerhardt Stift gebracht. Zukünftig soll die Versorgung durch einen Umbau der Notaufnahme noch besser gesichert sein (Archivbild)
Eine Person wird zur Behandlung auf die Corona-Intensivstation des Krankenhauses Paul Gerhardt Stift gebracht. Zukünftig soll die Versorgung durch einen Umbau der Notaufnahme noch besser gesichert sein (Archivbild) Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild

Lutherstadt Wittenberg - Mit 3,52 Millionen Euro soll die Notaufnahme des evangelischen Krankenhauses in Wittenberg zukunftssicher gemacht werden. Das Geld stamme aus dem Corona-Sondervermögen von 2021, wie das Ministerium für Arbeit und Soziales mitteilte. Knapp zwei Milliarden Euro hatte der Landtag damals freigegeben, um Investitionen mit Pandemiebezug zu ermöglichen. Ein Teil davon fließt nun an die Klinik des Paul Gerhardt Stifts.

Der Geschäftsführer des evangelischen Krankenhauses, Matthias Lauterbach, äußerte sich dankbar über die Finanzspritze. Sie ermögliche dringend notwendige Veränderungen hin zu einem besseren Infektionsschutz. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) ergänzte: „So können wir nicht-infektiöse Patientinnen und Patienten besser schützen und Infizierte schneller behandeln“. Es würden stabile Strukturen für zukünftige Krisen geschaffen. 

Ein Anbau, vielfache Möglichkeiten

Umgesetzt werde dies laut Ministerium durch einen neuen Anbau. Dieser soll die bestehende Notaufnahme ergänzen und in zwei Bereiche gliedern. Dadurch werden nicht nur eine bessere Raumstruktur sowie optimale Arbeitsabläufe geschaffen, sondern den Patientinnen und Patienten auch mehr Komfort geboten, so Lauterbach. 

Das Krankenhaus der Johannesstift Diakonie und der Paul-Gerhardt-Stiftung behandelt jährlich mehr als 41.000 Menschen ambulant sowie stationär.