Krankheiten Vogelgrippe-Verdacht: Chemnitz schließt Tierpark
Wegen eines Vogelgrippe-Verdachts hat die Stadt Chemnitz ihren Tierpark vorerst geschlossen. Was passiert nun mit den Tieren?

Chemnitz - Nach dem Verdacht auf Vogelgrippe bleibt der Chemnitzer Tierpark bis Montag (2. Februar) geschlossen. Jüngst waren dort zwei Hühner im Bereich des Enten- und Gänseteichs gestorben. Eine erste Analyse der Landesuntersuchungsanstalt habe Vogelgrippe-Erreger nachgewiesen, teilte die Stadt mit. Ein abschließendes Ergebnis durch das Friedrich-Loeffler-Institut stehe noch aus.
Nun würden alle rund 300 Vögel im Tierpark auf die Erreger untersucht, erklärte der zuständige Bürgermeister Knut Kunze. „Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, bleibt der Tierpark Chemnitz bis einschließlich Montag geschlossen.“
Viele Tiere müssen im Stall bleiben
Zum jetzigen Zeitpunkt müssten keine Tiere getötet werden. Alle Vögel seien in einzelne Sektionen unterteilt und voneinander separiert worden, hieß es. Wenn möglich, seien die Tiere aufgestallt worden.
Die umgangssprachlich als Vogelgrippe bezeichnete Aviäre Influenza ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren ausgelöst wird. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts kommt es auch vor, dass sich Säugetiere infizieren, wenn sie Kontakt zu infizierten Vögeln oder deren Ausscheidungen hatten. In Deutschland sei noch kein Fall von infizierten Menschen bekanntgeworden.