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gesicht von "Punkt 12" "Leute zusammengeklappt": Katja Burkard verbreitet Lügen zur RTL-Kündigungswelle

Auch Moderatorin Katja Burkard hat sich zu den Entlassungen bei RTL geäußert. In einem Podcast beschrieb sie teils drastische Szenen. Wie die Moderatorin nun zugibt, hat sie in dem Podcast gelogen. Sie entschuldigte sich dafür bei ihren Fans.

Von Tim Müller 11.02.2026, 14:28
"Punkt 12"-Moderatorin Katja Burkard hat sich zum Stellenabbau bei RTL im Podcast der ehemaligen "Kölner Treff"-Moderatorin Bettina Böttinger geäußert.
"Punkt 12"-Moderatorin Katja Burkard hat sich zum Stellenabbau bei RTL im Podcast der ehemaligen "Kölner Treff"-Moderatorin Bettina Böttinger geäußert. Foto: Imago/Panama Pictures

Köln/DUR. – Anfang Januar hat eine große Kündigungswelle bei RTL für Schlagzeilen gesorgt. 600 Mitarbeiter verlieren durch Einsparungen ihre Jobs beim Kölner-Sender. Obwohl "Punkt 12"-Gesicht Katja Burkard nicht betroffen ist, hat sich die Moderatorin zu der Thematik geäußert – und prompt eine Lüge verbreitet.

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In dem Podcast der ehemaligen "Kölner Treff"-Moderatorin Bettina Böttinger sprach Burkard über den Tag, an dem der Abbau der 600 RTL-Stellen publik wurde. "Zwischen 14 und 16 Uhr wurden E-Mails verschickt und dann wusstest du, du bist dabei oder du bist nicht dabei", erzählte die "Punkt 12"-Moderatorin. Laut ihr sei es "einer der schwärzesten Tage in der Geschichte von RTL" gewesen.

Katja Burkard entschuldigt sich für Lüge zum Stellenabbau von RTL

Weiter berichtete Burkard, dass an dem Tag "Leute zusammengeklappt" seien und es auch den "einen oder anderen Rettungswageneinsatz" gegeben habe. Wie sich später herausstellte, waren die Behauptungen jedoch eine dreiste Lüge.

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Auf Instagram entschuldigte sich die 60-Jährige daher bei ihren Fans und sorgte für Klarheit. "Hallo ihr Lieben, ich möchte was klarstellen. Und zwar geht es um den Podcast von Bettina Böttinger", beginnt Burkard ihr Statement.

Im Podcast sei ihr etwas passiert, das man nicht machen sollte – und "als Journalisten erst dreimal nicht", so Burkard. Sie habe etwas weitererzählt, was sie nicht selbst gesehen habe. 

Katja Burkard: "Lineares Fernsehen vom Aussterben bedroht"

"Es hieß, es hätte da in dem Zusammenhang mit dem Tag Krankenwageneinsätze gegeben und dass Leute deswegen zusammengebrochen sind, das ist nicht wahr", stellte die "Punkt 12"-Moderatorin klar.

Es tue ihr wahnsinnig leid, so eine Gesichte verbreitet zu haben. "Das wir mir sicher nicht noch einmal passieren", so Burkard.

Ihr tue "wirklich jeder Einzelne" leid, der wegen des Stellenabbaus seinen Job verloren habe. "Das ist ganz, ganz schrecklich", betonte Burkard in dem Podcast. Sie habe lange gedacht, dass in ihrer Branche "Arbeitslosigkeit kein Thema" sei.

Bei einer ähnlichen Situation Anfang der 2000er Jahre seien die Leute zu anderen Sendern wie WDR, zu Sat.1 oder in Produktionsgesellschaften gewechselt. Inzwischen handele es sich jedoch um "eine ganz andere Zeit", da "das lineare Fernsehen ein bisschen vom Aussterben bedroht ist", so Burkard.