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Im Podcast "Des Isses" "Geld verbrannt ohne Ende": So offen spricht Joey über Finanzen der "Kelly Family"

Wie viel hat die "Kelly Family" während ihrer Zeit als Straßenmusiker und danach verdient? Ganz offen spricht jetzt Joey Kelly im Podcast "Des Isses" mit Max Schradin über den Umgang mit Geld.

Von Tanja Lauch 02.03.2026, 14:51
Musiker Joey Kelly spricht in Max Schradins Podcast "Des Issses" über die Finanzen der "Kelly Family".
Musiker Joey Kelly spricht in Max Schradins Podcast "Des Issses" über die Finanzen der "Kelly Family". (Foto: Imago/Panama Pictures)

Magdeburg/Halle (Saale). – "Soll ich dir mal ein paar Geschichten erzählen?", fing Joey Kelly (53) an Moderator Max Schradin (47) gewandt – und redete dann im Podcast "Des Isses" so richtig Tacheles über die Finanzen der "Kelly Family".

Denn anders als man meinen möchte, waren die Kellys bereits als Straßenmusiker vier bis fünf Jahre vor ihrem kommerziellen Durchbruch sehr erfolgreich.

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Joey spricht im Podcast "Des Isses" über Finanzen der "Kelly Family"

"Was glaubst du, wie viel wir dort verdient haben", wollte Kelly von Schradin wissen. Schradin, der sich sogleich als Kelly-Fan der ersten Stunde outete, überlegte: "Ich würde sagen, an einem sehr guten Samstag, in der Stadt, im Sommer, es war ganz viel los – am Tag 5.000 Mark?"

Darauf konnte sich der 53-jährige Joey ein Grinsen nicht verkneifen, denn diese Summe hätten die Kellys bereits an regnerischen Tagen, an denen in der Stadt nichts los war, verdient.

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An guten Tagen, so der Musiker, seien es 20.000 bis 30.000 D-Mark gewesen. Schradin kann es kaum fassen. "Wir haben einen Umsatz gemacht von bis zu 1,4 Millionen D-Mark", schob Kelly nach und begann, aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Kelly Family wird mit Album "Over the Hump" berühmt

"Und das ist jetzt 'ne Story, die stimmt auch. Heute hau ich alles raus. Ist eh alles verjährt und ich war noch klein: Wir hatten ein Schwarzkonto in der Schweiz. Das ist noch nie erzählt worden", so Joey Kelly. 

Weiter erzählte der Musiker, dass sie die Münzen damals in gelben Kisten von der Post auf ihrem Hausboot gelagert hätten. "Wir hatten fast zwei Kubik nur an Münzen im Hausboot – über eine Million Mark nur in Münzen. Crazy", ließ der Musiker tief blicken. Die Münzen habe er dann regelmäßig zur Bank gebracht. 

Der noch stärkere kommerzielle Erfolg der Kelly Family stellte sich Mitte der 1990er-Jahre mit dem Album "Over the Hump" ein. Laut Joey Kelly seien die Umsätze dann explodiert – bis zu 120 Millionen D-Mark.

Mit dem Erfolg seien dann auch die Exzesse gekommen. "Man hat einen Privatjet bestellt für sechs, acht Leute. Und im Endeffekt sind zum Schluss nur zwei Leute geflogen", versuchte Kelly die Situation damals zu erklären. "Das Ding hat 30.000, 40.000 D-Mark gekostet. Also really: Geld verbrannt ohne Ende. Crazy Shit."