"Bares für rares"-Moderator "Endlich meinen Dienstausweis": Welches Ehrenamt Horst Lichter jetzt ausübt
Bodybuilder, TV-Koch und Moderator der ZDF-Show "Bares für Rares: Horst Lichter hat in seinem Leben schon so einiges gemacht und erlebt. Nun hat der 64-Jährige mit dem Ehrenamt eine neue Leidenschaft für sich entdeckt.

Dormagen/DUR. – Dass man auf ein Ehrenamt stolz sein kann, beweist aktuell Horst Lichter. Der "Bares für Rares"-Moderator ist jetzt offiziell Feuerwehrmann bei der Freiwilligen Feuerwehr Dormagen (Nordrhein-Westfalen).
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Auf seinem Instagram-Account teilte Lichter die freudige Nachricht mit seinen Followern. In dem Post ist der Dienstausweis der Freiwilligen Feuerwehr Dormagen mit Foto und Gültigkeitsdatum bis Juni 2029 zu sehen. "Endlich hab ich meinen Dienstausweis", schrieb der Entertainer zu seinem Post.
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Etliche Mitglieder von Feuerwehren gratulieren Horst Lichter zum Ehrenamt
Daraufhin gab es Glückwünsche von etlichen Mitgliedern anderer Freiwilliger Feuerwehren. Auch die Kameraden aus Dormagen kommentierten mit den Worten: "Die Feuerwehr in Deutschland wird zu einem großen Teil von Freiwilligen getragen. Nicht nur Worte, sondern Taten – genau darum geht es im Ehrenamt. Klasse Entscheidung und herzlich willkommen in der Blaulichtfamilie!"
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Auch Lichters Sohn Christopher gratulierte seinem Vater zu dem Meilenstein. "Bin stolz auf dich, Papa", schrieb er und fügte seiner Nachricht einige Herzen hinzu.
Horst Lichter will "helfen, wenn's drauf ankommt"
Ganz neu ist das ehrenamtliche Engagement des Moderators jedoch nicht. Bereits seit Sommer 2025 gehört er zur Freiwilligen Feuerwehr in seiner Wahlheimat Dormagen. Gegenüber der "Rheinischen Post" verriet er damals: "Ich bin ganz offiziell Mitglied geworden, das ging dann auch über den Bürgermeister."
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Für den Ernstfall ist Lichter gut gewappnet, eine komplette Einsatzmontur hängt bei ihm zu Hause. "Ich habe Feuerwehrjacke und -helm zu Hause, alles, was dazugehört", sagte Lichter.
Gegenüber der Rheinischen Post erklärte Lichter außerdem, warum er der Freiwilligen Feuerwehr überhaupt beitrat: "Ich möchte helfen, wenn's drauf ankommt." Aus diesem Grund habe er auch sein "Wissen in Erste-Hilfe-Kursen aufgefrischt".
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Horst Lichter über Ehrenamt bei der Feuerwehr: "Man kann auch mal selbst anpacken"
Um seinen Einstand zu feiern, lud er seine rund 60 Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Sommer zu einem Grillfest in seinen Garten ein. Mittlerweile fühle er sich "sehr wohl in der Gemeinschaft". Gerade das Engagement von Jugendlichen und Frauen bei der Feuerwehr bewundere er, so Lichter.
Mit seinem persönlichen Engagement lebt Lichter etwas vor, das heutzutage immer seltener wird: ehrenamtliche Arbeit. "Wir leben ja in einer Gesellschaft, die eines am besten kann: nämlich motzen, maulen, sich beklagen. Aber man kann auch mal selbst anpacken", erklärte der 64-Jährige.
Er selbst sei ein Arbeiterkind vom Dorf und habe schon als kleiner Junge mit angepackt, was sich bis heute nicht geändert habe. "Ich fege auch bei mir die Straße selbst", so Lichter.