Fußball-Bundesliga Polanski überrascht sein Team mit Training im Stadion
Nächster Versuch: Nach bislang nur zwei Heimsiegen soll jetzt im zwölften Spiel der dritte folgen. Doch es geht gegen einen Angstgegner.

Mönchengladbach - Wenn es sportlich nicht läuft, greifen Trainer gerne mal zu besonderen Maßnahmen. Die Spieler von Borussia Mönchengladbach staunten nicht schlecht, als Chefcoach Eugen Polanski zum Training bat - ins Stadion. „Wir wollten eine andere Atmosphäre bekommen und auf das Tor, das wir am Samstag bespielen, schon heute gespielt zu haben“, sagte der 39-Jährige vor der Partie gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Die Köpenicker sind eine Art Angstgegner für die Borussen, die von 13 Spielen nur drei gegen Union gewinnen konnte.
Polanski wollte nach sieben sieglosen Spielen am Stück und dem Sturz auf Rang 14 die Sinne schärfen bei den Spielern. „Da fragen sich die Spieler, was hat der Trainer vor. Sie kommen ins Grübeln und merken, dass sie etwas verändern müssen“, erklärte Borussias Trainer die Maßnahme. „Es ist wahrscheinlich erstmal eine Kopfsache“, sagte Polanski.
Kapitän Reitz wieder zurück
Personell gibt es keine großen Veränderungen. Kapitän Rocco Reitz ist nach Gelbsperre wieder dabei, Robin Hack und Giovanni Reyna sind wieder im Mannschaftstraining. Für beide Profis kommt ein Einsatz aber noch zu früh.
Sportchef Rouven Schröder machte deutlich, was er von dem Team erwartet. „Wir müssen nicht mehr viel reden. Wir sind gut genug für die Bundesliga - aber wir müssen mehr dafür tun.“, sagte Schröder. Allerdings sind die Köpenicker eine Art Angstgegner für die Borussen, die von 13 Spielen nur drei gegen Union gewinnen konnte.