Kältehilfe Obdachlosenhilfe stellt sich auf Kälte-Nächte ein
In Brandenburg wird es in den kommenden Tagen sehr frostig. Für Obdachlose stellt die Kälte mitunter eine Bedrohung dar. Die Kältehilfen sind vorbereitet.

Potsdam - Angesichts der drohenden Kälte in den kommenden Tagen stellt sich die Obdachlosenhilfe in Potsdam auf eine erhöhte Nachfrage nach Unterbringungsmöglichkeiten ein. „Wir hoffen, dass die Plätze ausreichen“, sagte eine Sprecherin der AWO in Potsdam. Es gebe Notaufnahmen und Unterbringungsmöglichkeiten für Obdachlose. Einen Kältebus wie in Berlin gebe es aber nicht.
Sie rief die Mitbürger dazu auf, Obdachlosen Hilfe anzubieten. Das könne schon mitunter eine Tasse Tee für den Moment leisten, sagte sie. „Man kann die Menschen nicht zwingen, aber man kann Angebote machen.“ Wenn die Menschen nicht mehr ansprechbar seien oder ein Notfall bestehe, solle man unbedingt den Rettungsdienst rufen.
In Brandenburgs Landeshauptstadt helfen Streetworker in Kooperation mit der Stadt den Obdachlosen in der kalten Jahreszeit. Jedes Jahr wird vom 1. November bis 31. März die Winternotfallhilfe angeboten. „Dies bedeutet, dass alle Menschen, die freiwillig einen Schlafplatz haben möchten, auch diesen bekommen“, hieß es auf der Internetseite der Straßensozialarbeit „Streetwork“ Potsdam. Dafür würden jedes Jahr Räume durch die Stadtverwaltung angemietet.
In den kommenden Tagen soll es teilweise in Brandenburg zu zweistelligen Minusgraden kommen. Ein Sturmtief soll zudem zu Schneeverwehungen führen.