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Prozessbeginn Nach tödlichem Unfall: Mutmaßlicher Raser vor Gericht

Vor mehr als drei Jahren starb ein 39-jähriger Motorradfahrer bei einem schweren Unfall auf der A10. Nun steht der mutmaßliche Verursacher vor Gericht. Er soll damals stark alkoholisiert gewesen sein.

Von dpa 05.03.2026, 03:30
Ein 35-jähriger Mann steht am Donnerstag vor dem Landgericht in Neuruppin. (Symbolbild)
Ein 35-jähriger Mann steht am Donnerstag vor dem Landgericht in Neuruppin. (Symbolbild) Soeren Stache/dpa

Neuruppin - Nach einem tödlichen Unfall auf der A10 nahe der Gemeinde Mühlenbecker Land (Landkreis Oberhavel) steht (9.30 Uhr) ein 35-jähriger Angeklagter wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens vor dem Landgericht Neuruppin. Er soll im Sommer 2022 bei einem Fahrstreifenwechsel mit einer Geschwindigkeit von mehr als 180 Stundenkilometern mit zwei Motorrädern und einem Auto zusammengestoßen sein. Ein 39-jähriger Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle. 

Eine 37-jährige Motorradfahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein 81 Jahre alter Autofahrer sowie der 31-Jährige wurden leicht verletzt. Mithilfe eines Alkoholtests stellte die Polizei damals 2,72 Promille bei dem Angeklagten fest.