rasant unterwegs

Mit 417 Stundenkilometern über A2 - Ermittlungsverfahren gegen Multimillionär eingeleitet

Ein tschechischer Multimillionär hat die A2 als Teststrecke für seinen Bugatti Chiron genutzt und dabei eine Geschwindigkeit von über 400 km/h erreicht. Nun werden gegen den Fahrer Ermittlungen eingeleitet. 

Aktualisiert: 24.01.2022, 12:52
Die höchste jemals in der Formel 1 gemessene Geschwindigkeit liegt bei rund 373 km/h. Foto: Frank Rumpenhorst/Symbolbild/
Die höchste jemals in der Formel 1 gemessene Geschwindigkeit liegt bei rund 373 km/h. Foto: Frank Rumpenhorst/Symbolbild/ dpa

Magdeburg/ dpa - Die Polizei hat gegen einen Raser, der mit 417 Stundenkilometern auf der A2 unterwegs war und davon ein Video ins Netz gestellt hat, am Montag Ermittlungen eingeleitet. Nach intensiven Prüfungen über das Wochenende werde gegen den Fahrer nun wegen eines illegalen Straßenrennens ermittelt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Zur rechtlichen Würdigung werde dies nun an die Staatsanwaltschaft weitergegeben.

In dem Video ist zu sehen, wie ein Sportwagen mit bis zu 417 Stundenkilometern über die Autobahn 2 schießt. Dieses Verhalten sei nicht zu verantworten, sagte die Polizeisprecherin. Das Video wurde zuvor auf dem Youtube-Kanal eines tschechischen Millionärs veröffentlicht. Demnach sollen die Aufnahmen bereits aus dem vergangenen Juli stammen, wurden aber erst Anfang des Jahres online gestellt.

Auch das Bundesverkehrsministerium äußerte sich kritisch. Jegliches Verhalten im Straßenverkehr, das zu einer Gefährdung von Verkehrsteilnehmern führt oder führen kann, werde abgelehnt, teilte eine Sprecherin mit.

Auf dem im Video gezeigten Streckenabschnitt zwischen Berlin und Hannover gilt den Angaben zufolge keine Geschwindigkeitsbegrenzung.