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Schiffbau Marineschiffbauer TKMS schließt Vorvertrag für Fregattenbau

TKMS unterzeichnet einen Vorvertrag für neue Fregatten. Der Bau könnte bis Ende 2029 starten – doch ein endgültiger Auftrag steht noch aus.

Von dpa 03.02.2026, 16:08
TKMS-Chef Burkhard hofft auf Aufträge zum Bau von Fregatten. (Archivbild)
TKMS-Chef Burkhard hofft auf Aufträge zum Bau von Fregatten. (Archivbild) Ulrich Perrey/dpa

Kiel - Deutschlands größter Marineschiffbauer TKMS hat einen Schritt für einen möglichen Bau von Fregatten für die Deutsche Marine gemacht. Die Kieler Werft und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr unterzeichneten einen Vorvertrag für das Projekt Meko A-200 DEU, wie TKMS mitteilte. Die Vereinbarung soll eine Ablieferung eines ersten Schiffs bis Ende 2029 ermöglichen. 

Die Vorbereitungen sollen noch im Februar starten. Nach Werftangaben deckt der Vorvertrag Beschaffungen und Arbeiten mit einem Umfang von bis zu 50 Millionen Euro bis Ende März ab. Damit ist noch kein offizieller Bauvertrag verbunden. Die Entscheidung hierzu steht noch aus.

TKMS hofft, bei dem in Schwierigkeiten geratenen Fregatten-Projekt 126 für die Deutsche Marine einspringen zu dürfen. Als Übergangslösung könnte der von der Werft entwickelte Typ A200 dienen. Der TKMS-Vorstandsvorsitzende Oliver Burkhard hatte im Dezember erklärt, dass der Bau der Schiffe aber nicht am Hauptsitz in Kiel, sondern an externen Standorten in Bremerhaven und Flensburg erfolgen soll. Das Vorhaben im Umfang von bis zu zehn Milliarden Euro ist ein zentrales Rüstungsprojekt für die Deutsche Marine.