Fußball-Bundesliga Kwasniok nennt Kölner Karnevalsflucht „Professionalität“
Zum Topspiel am Samstag beim VfB Stuttgart reist der 1. FC Köln bereits am Donnerstag ab. Man macht in Frankfurt Zwischenstation. Keine Chance für die Spieler, sich in der Weiberfastnacht zu verirren.

Köln - Fußball-Bundesligist 1. FC Köln bricht bereits am Donnerstag zum Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) beim Champions-League-Aspiranten VfB Stuttgart auf. Als Flucht vor den Feierlichkeiten der Weiberfastnacht will der Trainer Lukas Kwasniok die frühe Abreise aus Köln allerdings nicht unbedingt verstanden wissen. „Das ist keine Karnevalsflucht, sondern Professionalität“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag, „die Ablenkungsgefahr ist einfach groß.“
Die Mannschaft fährt am Donnerstag zunächst nach Frankfurt, übernachtet dort und trainiert am Freitagvormittag auf dem Campus des Deutschen Fußballbunds (DFB). Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Stuttgart.
Dominique Heintz ist wieder eine Option
Mit den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie dem im Winter als Alternative verpflichteten Jahmai Simpson-Pusey (muskuläre Probleme) fallen drei Abwehrspieler aus. Überdies ist der Einsatz des erkrankten Mittelfeldspielers Isak Johannesson fraglich. Wieder eine Option ist der genesene Abwehrspieler Dominique Heintz, der in diesem Kalenderjahr wegen einer Adduktorenverletzung noch gar nicht spielen konnte.
Die Kölner warten auswärts seit sechs Ligaspielen auf einen Sieg (zwei Unentschieden, vier Niederlagen). Der bislang letzte Auswärtssieg gelang am 3. Oktober beim 1:0 in Hoffenheim.