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Tiere im Zoo Inventur im Zoo Hoyerswerda - Zahl der Arten nimmt zu

Der Zoo Hoyerswerda hat seine Tiere gezählt und 2026 mehr Arten im Bestand. Besonders froh ist man über mehrere Nachzuchten.

Von dpa 21.01.2026, 16:18
Der Zoo Hoyerswerda konnte sich im vergangenen Jahr über Nachwuchs bei den Baumstachlern freuen. (Archivbild)
Der Zoo Hoyerswerda konnte sich im vergangenen Jahr über Nachwuchs bei den Baumstachlern freuen. (Archivbild) Stefanie Jürß/Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH/dpa

Hoyerswerda - Durchzählen beendet: Der Zoo Hoyerswerda hat Inventur gemacht und seine Tiere unter die Lupe genommen. Demnach sind dort aktuell 1.107 Männchen und Weibchen aus 122 Arten beheimatet. Die Tiere wurden auch gemessen, gewogen und auf ihren Gesundheitszustand überprüft, teilte der Zoo mit. 

Schwergewichte im Zoo Hoyerswerda

So brachten die beiden Galápagos-Riesenschildkröten Bert (62 Jahre) und Jolante (66 Jahre) als älteste Bewohner 126 Kilogramm beziehungsweise 86,6 Kilogramm auf die Waage. Als schwerste Exemplare gelten die Trampeltiere, zu den kleinsten gehören bei den Säugetieren die Zwergmäuse, bei den Fischen und Krebstieren sind es die Garnelen.

Anzahl der Arten hat zugenommen

Im Vergleich zu 2024 nahm die Zahl der Arten leicht zu, allerdings gibt es etwa 20 Tiere weniger. „Die Rückkehr der Alpakas und Steinadler sind mit zwei Gründe, warum sich die Anzahl der Arten um sechs erhöht hat. Aber auch ein neuer Fischbesatz im Aquarium erweitert die Artenvielfalt im Tropenhaus“, erklärte Zoodirektor Eugène Bruins.

Erfolgreiche Nachzuchten

Eine erfolgreiche Nachzucht gab es bei den Erdmännchen, sechs Jungtiere wurden geboren. Damit wuchs die Gruppe auf 13 Tiere an. Auch ein Alpakafohlen wurde bei einem Gewitter geboren - für den Zoo war das eine besondere Überraschung, denn das Muttertier war unerwartet trächtig nach Hoyerswerda gekommen. Weiteren Nachwuchs gab es unter anderem bei kleinen Affen, den Kaiserschnurrbarttamarinen und den Springtamarinen, sowie bei den Baumstachlern, einer Nagetierart.

Aber auch um Verluste musste der Zoo trauern, etwa um Emu Hilde, ein Ouessantschaf und zwei Totenkopfaffen. Alle Tiere hätten für ihre Art ein hohes Alter erreicht, hieß es.