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Kommunistenführer Gedenken in Berlin: Ermordung von Luxemburg und Liebknecht

Im Januar 1919 wurden die beiden Kommunistenführer erschossen: Nun will die Linke an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnern. Auch mehrere Demonstrationen sind geplant.

Von dpa 11.01.2026, 03:30
An der Gedenkstätte der Sozialisten am Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde wird traditionell an die Ermordung Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnert.
An der Gedenkstätte der Sozialisten am Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde wird traditionell an die Ermordung Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnert. Annette Riedl/dpa

Berlin - Mehr als ein Jahrhundert nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht soll heute in Berlin an die beiden Kommunistenführer erinnert werden. Die Parteivorsitzenden der Linken, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, werden am Zentralfriedhof in Friedrichsfelde erwartet (09.45 Uhr). Auch die Spitzenkandidatin der Linken zur Berliner Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp, soll teilnehmen.

Geplant sind auch mehrere Demonstrationen. In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

Anfang Januar 1919 hatte ein Revolutionsausschuss unter Liebknecht, Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands, die Regierung des Sozialdemokraten Friedrich Ebert für abgesetzt erklärt. Es gab Massendemonstrationen. Der „Spartakusaufstand“ wurde niedergeschlagen, Luxemburg und Liebknecht tauchten unter, wurden jedoch entdeckt. Rechtsgerichtete Freikorps-Soldaten erschossen die beiden am 15. Januar 1919 in Berlin.