Handball Füchse treffen auf Knorr-Team: Krickau erwartet Pfiffe
Für Füchse-Trainer Nicolej Krickau ist es besonders wichtig, dass sich sein Team Spiel für Spiel steigert. Die nächste Chance gibt es am Mittwoch in einem absoluten Spitzenspiel.

Berlin - Dass die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga bereits den achten Sieg holten, war für Nicolej Krickau nur nebensächlich. „Unser Fokus liegt gerade darauf, zurück in den Rhythmus zu kommen und das Niveau von Woche zu Woche zu erhöhen“, sagte er nach dem 35:28-Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen.
Und der Däne sieht klare Fortschritte. „Wir haben endlich wieder die Intensität wiedergefunden. Wir werden vorne wie hinten immer stabiler. Auch in den Abläufen“, sagte er.
Der aktuelle Tabellenzweite erwartet bis zum Ende einen harten Kampf um die Champions-League-Plätze. „Deshalb müssen wir weiter unsere Nase in der Spur halten“, forderte Krickau. Zumal die Füchse schon in der Hinrunde einige Male patzten. „Unsere Bonuspunkte haben wir schon verspielt. Im Moment ist verlieren verboten“, ergänzte Manager Bob Hanning.
Gegen Aalborg um den Gruppensieg
Da kommt es den Füchsen entgegen, dass sie in der Champions League bereits für das Viertelfinale qualifiziert sind. Am Mittwoch beim dänischen Meister Aalborg Handbold (18.45 Uhr/Dyn) haben sie deshalb weniger Druck. Es geht aber noch um den Gruppensieg – die Füchse liegen bei noch zwei Spielen einen Zähler vor den zweitplatzierten Dänen. „Wenn wir gewinnen, können wir die Gruppe zu machen. Da ist jeder motiviert“, sagte Krickau.
Der frühere Trainer von Aalborg-Rivale GOG erwartet aber eine große Herausforderung und viel Emotionen. „Ich weiß, dass ich schon vor dem Spiel ausgepfiffen werde. Das wird schön“, sagte der 39-Jährige. Aber auch sportlich sind die Dänen mit Nationalspieler Juri Knorr ein Schwergewicht. „Sie haben in der Gruppenphase und in der Liga reinen Tisch gemacht. Die jetzige Mannschaft ist gar nicht zu vergleichen mit letzter Saison oder dem ersten Spiel“, warnte deshalb Krickau.