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Bundesländer Finanzausgleich: Milliarden für Berlin und Brandenburg

Der Finanzausgleich zwischen den Bundesländern soll verhindern, dass die Schere zwischen armen und reichen Ländern weit auseinandergeht. So viel Geld floss zuletzt nach Berlin und Brandenburg.

Von dpa 22.01.2026, 18:37
Jahr für Jahr klettert der sogenannte Finanzkraftausgleich auf neue Rekordwerte. (Symbolbild)
Jahr für Jahr klettert der sogenannte Finanzkraftausgleich auf neue Rekordwerte. (Symbolbild) Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin/Potsdam - Berlin und Brandenburg profitieren weiterhin vom Finanzausgleich der Bundesländer. Im vergangenen Jahr erhielt Berlin rund 4,2 Milliarden Euro und damit den größten Anteil, Brandenburg erhielt rund 1,4 Milliarden Euro. Das geht aus einer ersten Berechnung des bayerischen Finanzministeriums hervor, welche der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Länderfinanzausgleich auf rund 20 Milliarden Euro gewachsen

Insgesamt ist der Länderfinanzausgleich im vergangenen Jahr auf rund 20 Milliarden Euro angewachsen. Mit Abstand größter Einzahler war demnach erneut Bayern mit fast 60 Prozent - rund 11,7 Milliarden Euro. Mehr als 14 Milliarden Euro flossen den Berechnungen zufolge nach Ostdeutschland und Berlin. 

Neben Bayern haben Baden-Württemberg und Hessen als Geberländer die größten Zahlungen geleistet – jeweils rund vier Milliarden Euro, Hamburg steuerte als vierter Einzahler rund 330 Millionen Euro dazu. Den vier Geberländern stehen zwölf Nehmerländer gegenüber.