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Prozess Ex-Partnerin brutal erschlagen? - Urteil erwartet

Zuerst Gift im Kaffee, dann 23 Schläge mit einem Eisenrohr: Ein 41-Jähriger soll seine Ex-Lebensgefährtin brutal getötet haben. Nun dürfte das Urteil gesprochen werden.

Von dpa 27.01.2026, 03:30
Nach dem gewaltsamen Tod seiner Ex-Lebensgefährtin wird das Urteil gegen einen 41-Jährigen erwartet. (Archivbild)
Nach dem gewaltsamen Tod seiner Ex-Lebensgefährtin wird das Urteil gegen einen 41-Jährigen erwartet. (Archivbild) Michael Matthey/dpa

Hildesheim - Nach dem gewaltsamen Tod einer 38-Jährigen im Landkreis Peine fällt das Urteil im Prozess gegen den Ex-Lebensgefährten des Opfers. Für Dienstag (10.00 Uhr) wird die Urteilsverkündung erwartet, wie das Landgericht Hildesheim mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine lebenslange Gefängnisstrafe für den 41-Jährigen gefordert: „Er hat sie entsorgt, beseitigt, um ein bequemes Leben zu haben“, warf die Anklagevertreterin ihm vor. Der Verteidiger sprach sich für einen Freispruch für seinen Mandanten aus.

Der Landwirt ist wegen versuchten Mordes und Totschlags angeklagt. Er soll Ende Februar 2025 in einem Wohnhaus in Rietze bei Edemissen 23 Mal mit einem Eisenrohr auf den Kopf der Frau geschlagen und sie eine Treppe hinuntergestoßen haben. Die Mutter von drei Kindern, darunter zwei gemeinsame Kinder, erlitt ein Hirntrauma und Knochenbrüche, auch einen Schädelbruch, und starb an Blutverlust. 

Einige Tage vor der Tat soll er bereits versucht haben, die Frau zu töten. Er soll ihre Kaffeemaschine mit dem nicht mehr zugelassenen Insektizid Parathion präpariert haben. Die 38-Jährige soll jedoch einen seltsamen Geruch und eine Verfärbung wahrgenommen und den Kaffee nicht getrunken haben.