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Wetter Digitaler Zwilling zeigt Auswirkungen von Starkregen

Überflutete Keller, eine überlastete Kanalisation und Überschwemmungen: Starkregen kann enorme Schäden verursachen und Menschenleben gefährden. Lässt sich die Gefahr vorher abschätzen?

Von dpa 03.03.2026, 16:36
Die Stadt Dresden und die TU Dresden nutzen digitale Technik, um die Auswirkungen von Starkregen besser abzuschätzen. (Symbolbild)
Die Stadt Dresden und die TU Dresden nutzen digitale Technik, um die Auswirkungen von Starkregen besser abzuschätzen. (Symbolbild) Sebastian Kahnert/dpa

Dresden - Die Folgen von Starkregen sollen in Dresden künftig mit digitaler Technik besser abgeschätzt werden. Das Modellprojekt Smart City der Landeshauptstadt und der Technischen Universität Dresden stellte dazu erstmals den Prototyp einer digitalen 3D-Anwendung vor. „Der digitale Zwilling bildet ein reales Modell der Stadt Dresden ab. Er simuliert die Folgen bei Starkregen von rund 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter und Stunde und zeigt mögliche Schäden an Wohngebäuden im Stadtgebiet auf“, teilte die Stadt mit.

Zusätzlich seien Messdaten zum Niederschlag, zu Wasserständen an Gewässern und der Lufttemperatur abrufbar, hieß es. Die damit errechneten Szenarien würden Zusammenhänge verdeutlichen und der Stadtplanung wertvolle Impulse liefern. Ab sofort ist die Online-Anwendung unter digitaler-zwilling.dresden.de öffentlich zugänglich. Nutzerinnen und Nutzer sind eingeladen, ihre Eindrücke und Erfahrungen beim Ausprobieren mit dem Projektteam zu teilen.