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Mord-Vorwurf 80-Jähriger getötet: Sohn kommt vor Gericht

Ein Mann meldet sich bei der Polizei und gibt an, seinen Vater getötet zu haben. Polizisten finden in der Wohnung des Seniors in Berlin-Buch tatsächlich eine Leiche. Ein Tatmotiv war zunächst unklar.

Von dpa 24.02.2026, 03:30
Der 50-Jährige soll einige Tage nach dem Angriff die Polizei angerufen und mitgeteilt haben, seinen Vater getötet zu haben. (Symbolbild)
Der 50-Jährige soll einige Tage nach dem Angriff die Polizei angerufen und mitgeteilt haben, seinen Vater getötet zu haben. (Symbolbild) Soeren Stache/dpa

Berlin - Ein 50-Jähriger soll seinen 80 Jahre alten Vater im Schlaf angegriffen haben. Wegen des Vorwurfs des heimtückischen Mordes kommt der Sohn rund fünf Monate später am Dienstag (9.00 Uhr) vor das Berliner Landgericht. Er soll im September vorigen Jahres in die Wohnung seines Vaters in Berlin-Buch eingedrungen sein. Dem schlafenden Senior versetzte er laut Anklage zunächst mit einem Hammer mehrere Schläge gegen den Kopf. Anschließend habe er mit einem Jagdmesser wiederholt auf den Vater eingestochen.

Der 50-jährige Deutsche soll einige Tage nach dem Angriff die Polizei angerufen und mitgeteilt haben, seinen Vater getötet zu haben. Polizisten suchten die Adresse auf und fanden eine Leiche. Motiv und nähere Hintergründe der Tat seien zunächst noch unklar, hieß es damals. Der Sohn wurde festgenommen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind bislang fünf Tage bis zum 20. März vorgesehen.