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Erneuerbare Energien 13 neue Anlagen: Sachsen bleibt Nachzügler bei Windkraft

Der sächsische Windpark ist der älteste in Deutschland. Beim Bau neuer Anlagen steuert der Freistaat rund 1,2 Prozent der neuen Leistung bei - einer der niedrigsten Werte überhaupt.

Von dpa 15.01.2026, 14:41
Sachsen bleibt beim Ausbau der Windkraft weiter hinten: Nur 13 neue Anlagen gingen 2025 ans Netz, bundesweit waren es 958. (Archivbild)
Sachsen bleibt beim Ausbau der Windkraft weiter hinten: Nur 13 neue Anlagen gingen 2025 ans Netz, bundesweit waren es 958. (Archivbild) Federico Gambarini/dpa

Dresden - In Sachsen sind im vergangenen Jahr 13 neue Windräder ans Netz gegangen. In einem Jahr, in dem der bundesweite Ausbau der Windkraft beinahe Rekordniveau erreicht hat, bleibt der Freistaat damit unter den Schlusslichtern beim Ausbau, wie der Bundesverband WindEnergie mitteilte. Einzig im Saarland wurden noch weniger Windräder gebaut. Sachsen steuert gut 64,8 Megawatt und damit 1,2 Prozent der bundesweit neu installierten Leistung bei. Spitzenreiter sind den Zahlen zufolge Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. 

In ganz Deutschland sind im vergangenen Jahr 958 Anlagen neu installiert worden, 5.232 Megawatt zusätzliche Leistung wurden ans Netz gebracht. Das entspricht einem Plus von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist der zweithöchste Wert bislang.

Der sächsische Windpark ist mit einem Durchschnittsalter von 20,8 Jahren zudem der älteste in Deutschland. Sieben Anlagen wurden im vergangenen Jahr stillgelegt. Insgesamt gab es zum Stichtag Ende vergangenen Jahres in Sachsen 858 Windräder. Das entspricht 2,1 Prozent der bundesweit 29.226 Anlagen.