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Blütenträume

Warum ein Start-up in Sachsen auf das große Geschäft mit Cannabis hofft

Die Ampel-Koalition will den Stoff freigeben. In einem alten Schlachthof bei Dresden reiben sie sich schon erwartungsvoll die Hände. Dort werden die Hanfpflanzen bereits angebaut - ganz legal, als Medizin. Ein Blick hinter die Kulissen.

Von Alexander Schierholz Aktualisiert: 03.01.2022, 17:46
Indoor-Plantage in Ebersbach: Im Januar soll erstmals geerntet werden.
Indoor-Plantage in Ebersbach: Im Januar soll erstmals geerntet werden. Foto: Andreas Stedtler

Ebersbach - Große Natriumdampflampen tauchen den Raum in ein gelblich-warmes Licht und sorgen für T-Shirt-Temperatur: 25 Grad. Die Pflanzen stehen in Reih und Glied, exakt 780 Exemplare, neben- und hintereinander. Alle gleich grün, alle gleich hoch, etwa einen Meter. Wie geklont. „Das hier ist kein Ackerbau“, sagt Gabriel Notz, „das ist standardisierte Produktion.“ In der Luft hängt ein süßlich-modriger Geruch.

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