1. MZ.de
  2. >
  3. Mitteldeutschland
  4. >
  5. Sachsen-Anhalt
  6. >
  7. Wetter im Juni: Was sagen die Bauernregeln über den Sommermonat?

Sonne satt oder trübe aussichten? Wetter im Juni: Was sagen die Bauernregeln über den Sommermonat?

Mit dem 1. Juni beginnt aus meteorologischer Sicht der Sommer. In den ersten Tagen des Monats sind Temperaturen über 20 Grad zu erwarten - aber auch viel Regen. Was sagt das Wetter im Juni über den weiteren Verlauf des Jahres aus? Die Bauernregeln geben Auskunft.

Von DUR/awe Aktualisiert: 31.05.2024, 12:32
Sonnenblume gleich Sonne en masse? Was sagen die Bauernregeln des Hundertjährigen Kalenders über das Wetter im Juni?
Sonnenblume gleich Sonne en masse? Was sagen die Bauernregeln des Hundertjährigen Kalenders über das Wetter im Juni? Foto: dpa/ZB/Sebastian Willnow/Symbol

Magdeburg - Der 1. Juni ist der meteorologische Sommeranfang. Auch das Wetter in den kommenden Tagen läutet den Sommer in Sachsen-Anhalt ein: In den ersten Tagen des Sommermonats werden Temperaturen von über 20 bis 25 Grad erwartet - aber auch viel Regen.

Wetter im Juni: Es wird sommerlich und heiß

Die erwartbaren Temperaturen liegen in den ersten Tagen im Juni meist über 20 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Dazu kommt aber Regen, der in weiten Teilen Deutschland die Wetterlage bestimmt. Bis zur Monatsmitte geht das Niederschlagsrisiko deutlich zurück und die Maximaltemperaturen können sogar über der 25-Grad-Marke liegen.

Lesen Sie auch: Katastrophale Unwetter erwartet - Droht Ostdeutschland eine neue Jahrhundertflut?

Bauernregeln für den Juni

  • Wenn im Juni der Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
  • Gibt's im Juni Donnerwetter, wird gewiss das Getreide fetter.
  • Im Juni ein Gewitterschauer, macht das Herz gar froh den Bauer.
  • Das Wetter im Juni ist in der Landwirtschaft ausschlaggebend für die Erntemonate, die im August beginnen. Ist der Niederschlag ausreichend, so können die Böden nicht austrocknen. Eine ertragsreiche Ernte könnte demnach auf den Bauern warten.

  • Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.
  • Im Juni viel Donner bringt einen trüben Sommer.
  • Reichlich Niederschlag sorgt zwar für gute Ernten, doch laut den Bauernregeln könnte dies ein Anzeichen für einen trüben, verregneten und vielleicht sogar kühlen Sommer sein. Auch ein Spätsommer, wie er in im September oder Oktober mitunter vorkommt, wäre demnach unwahrscheinlich.

Sommersonnenwende und kalendarischer Sommeranfang am 20. Juni

  • Ist die Milchstraße klar zu seh'n, bleibt das Wetter schön.

Für den kalendarischen Sommeranfang am 20. Juni, was den längsten Tag und die kürzeste Nacht in den europäischen Breitengraden bedeutet, gibt es eine weitere Bauernregel aus dem Hundertjährigen Kalender. Ist der Himmel am 20. Juni wenig bis gar nicht bedeckt, so dass die Sterne unseres Sonnensystems zu sehen sind, kann mit sommerlichen Wetter gerechnet werden.

Hundertjähriger Kalender: Wetteraussichten für Juni

Laut Hundertjährigem Kalender ist das Wetter im Juni wegweisend für die Temperaturen im weiteren Verlauf des Sommers. Regnet es viel und ist es zu kühl, so wirkt sich das auch auf die Arbeit von Landwirten aus. Ernteerträge fallen mitunter geringer aus oder sind später als üblich fertig.

Der Hundertjährige Kalender ist eine Zusammenstellung von Wettervorhersagen. Er wurde im 17. Jahrhundert von einem fränkischen Mönch aufgrund damaliger astrologischer Vorstellungen erstellt.