Corona in Sachsen-Anhalt aktuell

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter - Erste Lockerungen

Von dpa
In Sachsen-Anhalt ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken.
In Sachsen-Anhalt ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken. (Foto: imago images/Rüdiger Wölk)

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 123,3 nach 128,9 am Freitag und 130,8 am Donnerstag.

Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 454 neue Infektionen gemeldet sowie fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Bundesweit wurden knapp 15.700 neue Fälle erfasst. Der Sieben-Tage-Wert ging weiter deutlich zurück auf 121,5. Am Freitag hatte er noch 125,7 betragen, am Donnerstag 129,1.

Bundes-Notbremse fällt Sonntag in Magdeburg

In Magdeburg fällt am Sonntag die Bundes-Notbremse - dort hatte der Sieben-Tage-Wert bereits fünf Tage in Folge unter der 100er-Marke gelegen. Auch am Samstag verzeichnete die Landeshauptstadt mit 68,8 ein vergleichsweise geringes Infektionsgeschehen.

Unter der Schwelle von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage lagen nur noch der Landkreis Börde (89,5) und die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau (91,1) - bei ihnen reicht die Zahl der Tage unter dem 100er Wert aber noch nicht aus, um die Notbremse zu lösen.

Corona: Burgenlandkreis mit höchster Inzidenz

Endet die Bundes-Notbremse, so fallen Regeln wie etwa die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen am übernächsten Tag weg. Die Landesverordnung regelt zudem, dass dann Schnelltests keine Voraussetzung für das Einkaufen mit Termin mehr sind. Zudem dürfen sich mehr Menschen treffen und die Außengastronomie kann wieder öffnen. Allerdings brauchen Gäste in Freisitzen von beispielsweise Biergärten oder Restaurants ein negatives Schnelltestergebnis.

Die höchsten Inzidenzen in Sachsen-Anhalt meldete das RKI am Samstag für den Burgenlandkreis mit 172,8, den Salzlandkreis (169,2) und den Saalekreis (155,0).

Unterdessen gehen die Impfungen in den Zentren und bei den niedergelassenen Ärzten weiter. Allein am Freitag hat es laut Sozialministerium knapp 13.400 Erstimpfungen im Land gegeben. Insgesamt hätten rund 704.600 den ersten Piks erhalten, knapp 193.900 auch den zweiten. Damit liege die Quote der Erstimpfungen in Sachsen-Anhalt bei 32,1 Prozent, die der Zweitimpfungen bei 8,8 Prozent.