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Russische Geheimdienste im Fokus Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz warnt vor Sabotageakte durch „Wegwerf“-Agenten

Sachsen-Anhalts Inlandsgeheimdienst warnt vor einer neuen Masche feindlicher Geheimdienste: Sie werben Kriminelle über Handy-Plattformen für Sabotageakte in Deutschland. Der Verfassungsschutz registriert zunehmende Rekrutierungsversuche.

Von Jan Schumann Aktualisiert: 09.09.2025, 10:45
Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz warnt vor Sabotageakten, auch am Flughafen Leipzig/Halle soll es schon einen gegeben haben.
Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz warnt vor Sabotageakten, auch am Flughafen Leipzig/Halle soll es schon einen gegeben haben. Hendrik Schmidt/dpa

Magdeburg/MZ - Als das Frachtpaket am Flughafen Leipzig/Halle in Flammen aufgeht, ist es noch früher Morgen. Einsatzkräfte müssen das Feuer am Airport löschen – erst vor wenigen Stunden ist das jetzt brennende Paket aus Litauen zum DHL-Drehkreuz nach Sachsen geflogen worden. Dass das Feuer nicht während des Fluges ausbricht, ist purer Zufall. So rekonstruieren es die Sicherheitsbehörden später. Sie glauben, dass es sich bei dem Brand im Juli 2024 um einen Sabotageakt handelt. Im Fokus steht Russland – es besteht der Verdacht, dass russische Geheimdienste für die Tat sogenannte Wegwerf-Agenten anheuerten.