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Winter in Sachsen-Anhalt Klirrend kalte Temperaturen! Was der Unterschied zwischen Eis- und Frosttagen ist

Die winterlichen Temperaturen, die momentan in Sachsen-Anhalt herrschen, lassen die Frage aufkommen, ob es sich um einen harten Winter handelt. Was darüber entscheidet.

Von Tanja Lauch 07.01.2026, 11:43
Die Anzahl an Eistagen bestimmt die Härte des Winters.
Die Anzahl an Eistagen bestimmt die Härte des Winters. (Symbolfoto: Imago/Jan Eifert)

Magdeburg/Halle (Saale). – Derzeit hat der Winter Sachsen-Anhalt mit Frost und Schnee fest im Griff. Auch in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kaum über die 0-Grad-Celsius-Marke klettern.

In den Vorhersagen kommen Begriffe wie "Frosttage" oder "Eistage" vor. Doch was bedeuten sie und was sagen sie über die Härte des Winters aus?

Winter in Sachsen-Anhalt: Was ist ein Frosttag?

In der Definition des DWD ist ein Frostag ein Tag, an "dem das Minimum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes (0 Grad Celsius) liegt". Dabei wird die Tageshöchsttemperatur außer Acht gelassen.

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Winter in Sachsen-Anhalt: Was ist ein Eistag?

An einem Eistag muss hingegen die Temperatur konstant unter dem Gefrierpunkt (unter 0 Grad Celsius) liegen – also durchgehend Frost herrschen.

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Jeder Eistag ist somit auch ein Frosttag, aber nicht umgekehrt. Eistage sind seltener und charakterisieren die Härte eines Winters besser.

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So gab es beispielsweise im Winter 2006/2007 in Magdeburg nur drei Eistage, während im Winter 2009/2010 an 39 Tagen die Temperatur konstant unter dem Gefrierpunkt lag.