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Krieg im Nahen Osten Exil-Iraner aus Sachsen-Anhalt berichten ihre Sicht - „Es ist kein Krieg gegen die Leute“

Nach dem Angriff auf den Iran herrscht Funkstille: Zwei Frauen aus Sachsen-Anhalt bangen um ihre Familien – und berichten von großer Angst und neuer Hoffnung.

Von Julius Lukas Aktualisiert: 03.03.2026, 11:11
Exil-Iranerin Faryad Parwisibaran
Exil-Iranerin Faryad Parwisibaran (Foto: Parwisibaran)

Halle/MZ. - Das Letzte, was Faryad Parwisibaran von ihrer Mutter weiß, stammt von Anfang Februar. Da hatte die in Magdeburg lebende Exil-Iranerin mit ihrer Familie, die bei Teheran lebt, Kontakt. Der Iran ist ansonsten von der weltweiten Kommunikation weitgehend abgeschnitten. „Meine Schwester erzählte mir, dass meine Mutter den ganzen Tag nur aus dem Fenster schaut“, erzählt Parwisibaran, die 2015 aus dem Iran floh. „Weil sie darauf wartete, dass der Angriff endlich kommt.“