Jahresbericht

Wie oft die Feuerwehr Leuna im vergangenen Jahr ausrücken musste

Von Laura Nobel
Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn
Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn (Foto: imago images/Fotostand)

Leuna - 249 Mal rückte die Feuerwehr Leuna im vergangenen Jahr zu Einsätzen aus. Darunter waren unter anderem Vegetationsbrände, eine Explosion in Günthersdorf und ein Großbrand in einer Schweinemastanlage in Teutschenthal. „Auch Verkehrsunfälle haben uns beschäftigt. Dabei hatten wir auch Todesopfer zu beklagen“, berichtete Stadtwehrleiter Matthias Forst. Er stellte den Jahresbericht in der jüngsten Sitzung des Leunaer Stadtrates vor.

Auch das Thema Corona hat die Feuerwehr im vergangenen Jahr beschäftigt. „Wir haben in Schutzausrüstungen investiert und ein Hygienekonzept für den Einsatz- und Ausbildungsbetrieb erstellt.“ Rund 70 Prozent weniger Aus- und Fortbildungen habe es 2020 aufgrund der Pandemie gegeben. Zum Jahresende sei man teilweise auf digitale Lehrgänge umgestiegen. „Trotzdem haben wir einiges erreicht“, sagt Forst. Ein Grundausbildungslehrgang sowie Fahrsicherheitstraining habe stattgefunden.

Die Feuerwehr Leuna zählt derzeit 231 aktive Mitglieder, darunter 90 Atemschutzgeräteträger. Die Kinderfeuerwehr hat 51 Mitglieder, der Jugendbereich 48. Die Mitgliederzahl im Bereich der Kinderfeuerwehr sei im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken - 2019 lag die Zahl bei 63. „Corona ist da nicht spurlos an uns vorbeigegangen“, sagte Forst. Doch insgesamt sei die Zahl trotzdem gut. Der Jugendbereich sei stabil geblieben. Der Ortswehrleiter gab auch einen Ausblick auf das laufende Jahr. Die Genehmigung der Fortschreibung der Risikoanalyse sei ein Ziel. Außerdem stünden unter anderem zwei Grundausbildungslehrgänge auf dem Plan. (mz)