Flucht vor Polizei

Polizist schießt in der Nähe von Leipzig auf 28-Jährigen Autofahrer

Die Polizei wollte in Leipzig einen 28-Jährigen wegen geklauter Nummernschildern anhalten. Daraufhin floh er, die Beamten verfolgten ihn. An einer Straßensperre in Bad Lausick endete die Verfolgungsjagd.

Aktualisiert: 23.11.2022, 13:30
Polizist schießt auf 28-jährigen Autofahrer
Polizist schießt auf 28-jährigen Autofahrer (Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa)

Leipzig/AFP - Bei seiner nächtlichen Flucht vor der Polizei hat der Fahrer eines gestohlenen Autos in Sachsen eine Straßensperre umfahren und ist auf einen Beamten zugerast. Wie die Polizei in Leipzig mitteilte, feuerte der Polizist bei dem Vorfall am frühen Mittwochmorgen auf einer Landstraße bei Bad Lausick mit seiner Pistole auf den Wagen und musste sich zudem mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

Der 28-jährige Fahrer verlor demnach bei dem Geschehen die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich. Trotz Verletzungen versuchte er anschließend noch vergeblich, zu Fuß zu flüchten. Er wurde aber festgenommen und unter Polizeibewachung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Polizeiangaben war der Mann ursprünglich in Leipzig vor einem Polizeiauto geflüchtet, das ihn wegen gestohlener Nummernschilder anhalten wollte. Der Fahrer raste unter anderem über eine Autobahn und eine Landstraße bis nach Bad Lausick, wo weitere Polizisten mit einem Streifenwagen die Sperre errichtet hatten. Später stellte sich heraus, dass auch das Auto gestohlen war. Im Fahrzeug fand die Polizei darüber hinaus auch eine geringe Menge synthetischer Drogen.