120 Meter lange Blutspur

Hund in Sachsen an Anhängerkupplung hinter Auto hergezogen und verletzt

Von AFP
Im sächsischen Eilenburg haben ein Mann und eine Frau einen Hund an der Anhängerkupplung eines Autos hinter sich hergezogen und verletzt.
Im sächsischen Eilenburg haben ein Mann und eine Frau einen Hund an der Anhängerkupplung eines Autos hinter sich hergezogen und verletzt. (Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Leipzig - Im sächsischen Eilenburg haben ein Mann und eine Frau einen Hund an der Anhängerkupplung eines Autos hinter sich hergezogen und verletzt. Wie die Leipziger Polizei am Donnerstag mitteilte, bemerkten Zeugen am Mittwoch die Tierquälerei und führten die Polizei zum Tatort. An der Anhängerkupplung eines Kleintransporters sei ein schwarz-weißer Hund an einer Hundeleine befestigt gewesen.

Das Tier habe blutige Pfoten gehabt und sich hinter dem Auto verkrochen. Zudem bemerkte die Polizei eine 120 Meter lange Blutspur. Vor Ort trafen sie auf den 34-jährigen Hundebesitzer sowie die 31-Jährige Fahrerin des Autos. Gegen die beiden wird nun wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Der verletzte Hund wurde beschlagnahmt und einem Tierheim übergeben.