Angst vor Führerscheinverlust

Angst vor Führerscheinverlust: Polizei findet abgeflexten „Blitzer“ in See bei Leipzig

Leipzig - Die Polizei in Leipzig hat eine im April von Unbekannten gestohlene Blitzeranlage in einer Kiesgrube wiedergefunden. Die Messanlage im Wert von rund 50.000 Euro war am 15. April in der Travniker Straße abgeflext worden und war seitdem verschwunden. Die Ermittlungen des Polizeireviers Leipzig-Nord führten - auch durch einen anonymen Hinweis - zu einem 18-jährigen Leipziger, so die Meldung der Polizei am ...

Die Polizei in Leipzig hat eine im April von Unbekannten gestohlene Blitzeranlage in einer Kiesgrube wiedergefunden. Die Messanlage im Wert von rund 50.000 Euro war am 15. April in der Travniker Straße abgeflext worden und war seitdem verschwunden. Die Ermittlungen des Polizeireviers Leipzig-Nord führten - auch durch einen anonymen Hinweis - zu einem 18-jährigen Leipziger, so die Meldung der Polizei am Dienstag.

Die Ermittler konnten am Montag per Gerichtsbeschluss die Wohnung des Verdächtigen durchsuchen, wobei jedoch kein „Blitzer“ gefunden wurde. 

Allerdings plagte den jungen Mann wohl ein derart schlechtes Gewissen, dass er gegenüber den Beamten die Tat schließlich einräumte und die Polizisten anschließend zum Versteck, der Kiesgrube bei Kleinliebenau führte. Dort konnten Taucher das Messgerät am Dienstag aus dem Gewässer bergen. Wie schwer das Gerät beschädigt und wie hoch der Schaden ist, wird derzeit untersucht. 

Zum Tatmotiv teilte die Polizei mit, dass der junge Mann von der Anlage offenbar mit hohem Tempo geblitzt worden war und dann berechtigte Sorge hatte, seinen auf Probe erhaltenen Führerschein gleich wieder zu verlieren. Ob dies nun trotzdem eintritt, ist noch offen. Die Ermittlungen dauern an.  (mz/red)