Elbe-Treffen 2021

„The Fast and the Furious“ sorgt für Fan-Zuwachs bei Mitsubishi

Eclipse, Outlander, Colt: Eine gemeinsame Ausfahrt führte die Autos mit den drei roten Diamanten am Kühler von Pretzsch nach Bad Schmiedeberg und zurück.

Von Sascha Graf 25.09.2021, 15:45 • Aktualisiert: 25.09.2021, 18:33
Maurice wurde durch die "The Fast and the Furios"-Filme zum Fan von Mitsubishi, mit seinem Eclipse D30 bekam er einige Preise.
Maurice wurde durch die "The Fast and the Furios"-Filme zum Fan von Mitsubishi, mit seinem Eclipse D30 bekam er einige Preise. Foto: Sascha Graf

Pretzsch - Über 300 Fahrzeuge werden beim Elbe-Treffen am Wochenende in Pretzsch bei Bad Schmiedeberg erwartet. Bis Samstagmittag waren es schon 250 Fahrzeuge mit den drei roten Diamanten im Kühlergrill. Über Oldtimer und neuere Autos gab es auch Vans, Pick-ups und auch Einzelstücke zu bestaunen.

Das Highlight am Sonnabend ist die gemeinsame Ausfahrt. Die Diamantenkette führte von Pretzsch nach Bad Schmiedeberg, dort vorbei am Kurhaus und wieder zurück nach Pretzsch. Aber auch vorher gab es für die Teilnehmer Unterhaltung, Spaß und Spiele auf dem Gelände. Außerdem wurde die Fahrzeuge bewertet, wobei Pokale vergeben wurden.

Maurice kam zu der Marke Mitsubishi durch die Filmreihe „The Fast and the Furious“ und wollte seitdem einen Mitsubishi Eclipse haben. Der 31-Jährige hat bereits auf mehreren Treffen Preise mit seinem Eclipse D30 einheimsen können.

Einen Umbau mit Flügeltüren und Überrollbügel legte Andreas bei seinem Mitsubishi Colt CZT hin.
Einen Umbau mit Flügeltüren und Überrollbügel legte Andreas bei seinem Mitsubishi Colt CZT hin.
Foto: Sascha Graf

Über vier Jahre Arbeitszeit hat der gelernte Kfz-Mechaniker schon investiert, er ist mit Leib und Seele dabei. Der Magdeburger fährt sonst auf bis zu sechs Treffen im Jahr, aber 2021 sei es anders, sagt er.

Die Stimmung und der familiäre Zusammenhalt machen hier einfach Spaß und er freut sich, dass er endlich wieder mit den Freunden fachsimpeln kann und Leute kennenlernt.

Eine der jüngsten Teilnehmerin in Pretzsch fährt einen der seltensten Mitsubishi: Julia besitzt neben Ihrem Mitsubishi Outlander einen Mitsubishi Airtrek Ralliart Edition. Von diesem Typ gebe es wohl nur noch drei in Deutschland, wie sie sagte.

Die 21-Jährige wurde durch ihren Vater mit dem Mitsubishi-Virus infiziert und bleibt wohl auch dabei. Zu Ihrem Alltagsauto wollte die Senftenbergerin noch ein „Spaßauto“ haben und legte sich diesen Rechtslenker zu.

Julia (21) kam mit ihrem Mitsubishi Airtrek Ralliart Edition mit Rechtslenker nach Pretzsch.
Julia (21) kam mit ihrem Mitsubishi Airtrek Ralliart Edition mit Rechtslenker nach Pretzsch.
Foto: Sascha Graf

Der Airtreck wurde nie für den europäischen Markt gebaut, deshalb seien Ersatzteile schwer zu beschaffen. Trotzdem gibt Julia manchmal Gas auf Rennstrecken wie dem Lausitzring. Auch sie liebt die Atmosphäre und das familiäre Klima in Pretzsch.

Einen Umbau der speziellen Art legte Andreas bei seinem Mitsubishi Colt CZT hin. Der Student für Sozialpädagogik wollte ein kleines Auto mit Leistung haben und blieb dann bei dem Mitsubishi hängen.

Sein Colt CZT ist zum Showcar geworden und wird nur noch für besondere Anlässe gefahren. Weil der 35-Jährige aus Wunsiedel (Oberfranken) keine Erfahrung hatte mit dem Schrauben an Autos, brachte er sich alles selbst bei und bastelt seit 2013 an seinem Colt.

Meistens im Winter widmet er sich größeren Projekten wie Flügeltüren oder der Gestaltung des Kofferraums. Der Ehrgeiz treibt ihn immer wieder an und so findet man in dem Kleinwagen immer wieder versteckte Gimmicks und Designelemente.