Inzidenz liegt bei 170,5

Impfkampagne in Mansfeld-Südharz zeigt Wirkung

Aktuell beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz in Mansfeld-Südharz laut RKI 170,5 und ist geringfügig niedriger als am Freitag

Von Daniela Kainz 17.01.2022, 10:25
Symbolfoto - Corona-Impfung
Symbolfoto - Corona-Impfung (Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Sangerhausen/Eisleben/Hettstedt/MZ - Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für den Landkreis Mansfeld-Südharz am Sonntag 36 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Aktuell beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis laut RKI 170,5 und ist geringfügig niedriger als am Freitag; im bundesweiten Vergleich liegt sie nur in 16 Landkreisen darunter.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden im Landkreis bis einschließlich Sonntag laut RKI insgesamt 16.802 Fälle von Covid-19 registriert. Insgesamt 299 Menschen sind bislang im Landkreis im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Am Wochenende kamen keine neuen Todesfälle hinzu.

Schröder: „Unsere Maßnahmen erreichen immer mehr Menschen im Landkreis“

Die verstärkte Impfkampagne im Landkreis Mansfeld-Südharz zeigt laut Landrat André Schröder (CDU) Wirkung. Seit dem Hochfahren der Impfkapazitäten Mitte November wurden in den Impfzentren bis jetzt 18.000 Impfungen durchgeführt. „Unsere Maßnahmen erreichen immer mehr Menschen im Landkreis“, sagte er.

An den Zahlen lasse sich deutlich ablesen, so Schröder, dass viele Menschen auf das Impfangebot setzen. Ließen sich im November des Vorjahres knapp 5.800 Menschen impfen, waren es im Dezember mehr als 8.200. Gegenüber dem Oktoberstand 2021 hat sich die Impfaktivität laut Schröder sogar verzehnfacht: „Auch im Januar haben wir in den ersten zwei Wochen schon rund 4.000 Personen erreicht.“

87.000 Menschen in Mansfeld-Südharz vollständig geimpft

Gegenwärtig sind rund 87.000 Personen im Landkreis vollständig geimpft, das entspricht einem Anteil von zwei Dritteln der Bevölkerung. Knapp 49.000 haben die dritte Spritze erhalten.

Schröder kündigte an, dass das Impfzentrum in der Mammuthalle in Sangerhausen ab sofort freitags bis 20 Uhr öffnen wird. So könnten sich Berufstätige und vor allem auch Montagearbeiter impfen lassen.

Der Landrat bot angesichts des Versammlungsgeschehens gegen Corona-Maßnahmen seine Dialogbereitschaft an. „Wer mit Vertretern des Gesundheitsamtes und mir das Gespräch wünscht, wird die Möglichkeit bekommen.“