Zahlen aus dem Statistischen Landesamt

Anteil an ausländischen Schülern in Mansfeld-Südharz unter dem Landesdurchschnitt

Von Felix Fahnert
Symbolbild - Schüler im Klassenraum
Symbolbild - Schüler im Klassenraum (Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Eisleben/Hettstedt/Sangerhausen/MZ - Im Landkreis Mansfeld-Südharz lernen vergleichsweise wenig Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. Demnach gab es an allen allgemeinbildenden Schulen im laufenden Schuljahr 429 ausländische Schüler, teilte das Amt auf MZ-Anfrage mit. Bei insgesamt 10.884 Schülerinnen und Schülern im Landkreis entspricht das einem Anteil von etwa 3,9 Prozent.

Mansfeld-Südharz hat damit hinter dem Harzkreis (2,2) und der Börde (3,4) den drittniedrigsten Anteil in Sachsen-Anhalt und liegt unter dem Landesdurchschnitt von 6,3 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit lag der Schnitt zuletzt bei über 11 Prozent. In Sachsen-Anhalt gibt es die höchsten Anteile ausländischer Schülerinnen und Schüler in den beiden Großstädten Halle (12,8) und Magdeburg (12,7).

Schüler kommen vorwiegend aus Syrien, Afghanistan und dem Kosovo

Wie in ganz Sachsen-Anhalt kommen auch in Mansfeld-Südharz die meisten ausländischen Schülerinnen und Schüler aus Syrien (insgesamt 147). An zweiter und dritter Stelle folgen im Landkreis Afghanistan (57) und Kosovo (30). 258 der insgesamt 429 Schüler aus dem Ausland lernen im laufenden Schuljahr an Grundschulen.

Insgesamt gibt es in Mansfeld-Südharz laut Statistischem Landesamt 55 allgemeinbildende Schulen: 35 Grundschulen, zehn Sekundarschulen, sieben Förderschulen und drei Gymnasien. Insgesamt sechs der 55 Schulen befinden sich in freier Trägerschaft. Die 10.884 Schüler in MSH teilen sich auf 544 Klassen auf. Im Durchschnitt gibt es im Landkreis also rund 20 Kinder pro Klasse.