Kinder kochen gemeinsam

Kinder kochen gemeinsam: Essen verbindet unterschiedliche Kulturen

Halle (Saale) - Der Samstag ist im Kinder- und Jugendhaus in Halle ein besonderer Tag: Dann wird dort gemeinsam gekocht. Jungen und Mädchen unterschiedlichster Nationen stellen sich dann an den Herd und bereiten internationale Speisen zu. „Mit viel Spaß, Lust und Freude sind die Kinder und Jugendlichen bei der Sache“ sagt Heike Aschenbrenner, pädagogische Leiterin der Einrichtung. Auf den Tisch kommen traditionelle Gerichte der Kinder und Jugendlichen aus Syrien, Rumänien, und aus der persischen Küche - ebenso aber auch deutsche Gerichte wie der Klassiker Schnitzel.Das Projekt „Koch mit uns“, das seit sieben Jahren vom Verein „Wir helfen“ finanziell unterstützt wird, kommt so gut an, dass nicht immer alle mitmachen können, weil der Andrang so groß ist: Deswegen gibt es eine Rotation unter den Teilnehmern. „Wenn es machbar ist, wird teilweise auch in der Woche gekocht“, sagt die Leiterin.Die Ergebnisse des Langzeitprojekts machen Heike Aschenbrenner froh: Zum einen können die Kinder ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einbringen und so kreativ sein. Zum anderen gelingt genau so Integration: „Das zeigt sich daran, dass ein friedliches Miteinander möglich ist und Freundschaften entstehen“, so ...

Von Silvia Zöller 06.04.2018, 14:56

Der Samstag ist im Kinder- und Jugendhaus in Halle ein besonderer Tag: Dann wird dort gemeinsam gekocht. Jungen und Mädchen unterschiedlichster Nationen stellen sich dann an den Herd und bereiten internationale Speisen zu. „Mit viel Spaß, Lust und Freude sind die Kinder und Jugendlichen bei der Sache“ sagt Heike Aschenbrenner, pädagogische Leiterin der Einrichtung. Auf den Tisch kommen traditionelle Gerichte der Kinder und Jugendlichen aus Syrien, Rumänien, und aus der persischen Küche - ebenso aber auch deutsche Gerichte wie der Klassiker Schnitzel.
Das Projekt „Koch mit uns“, das seit sieben Jahren vom Verein „Wir helfen“ finanziell unterstützt wird, kommt so gut an, dass nicht immer alle mitmachen können, weil der Andrang so groß ist: Deswegen gibt es eine Rotation unter den Teilnehmern. „Wenn es machbar ist, wird teilweise auch in der Woche gekocht“, sagt die Leiterin.
Die Ergebnisse des Langzeitprojekts machen Heike Aschenbrenner froh: Zum einen können die Kinder ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einbringen und so kreativ sein. Zum anderen gelingt genau so Integration: „Das zeigt sich daran, dass ein friedliches Miteinander möglich ist und Freundschaften entstehen“, so Aschenbrenner.