Hohe Nachfrage nach Notbetreuung

Kita in Rippach unter Quarantäne

Von Holger Zimmer
Kinder waschen sich in einer Kindertagesstätte die Hände mit Seife. (Foto: dpa)

Lützen - Die Lützener Schulen und Kindertagesstätten bleiben aufgrund hoher Inzidenzen im Kreis weiter geschlossen. Wie Hauptamtsleiter Ronny Mank während der Stadtratssitzung am Dienstagabend im Gasthaus „Roter Löwe“ erklärte, mache das weiter eine Notbetreuung nötig. Erschwerend käme hinzu, dass die Kita-Einrichtung in Rippach unter Quarantäne stünde. Bereits in der Osterzeit war die Einrichtung in Lützen betroffen.

Doch viele Eltern sind auf eine Notbetreuung angewiesen. Mank verwies darauf, dass diese zeitweise schon bei 80 Prozent lag, weil viele werktätige Eltern die Betreuung daheim nicht absichern konnten. Da fehle nicht mehr viel zum Regelbetrieb mit 400 Mädchen und Jungen, merkte er an. „Das heißt, dass man im pädagogischen Bereich am Anschlag arbeitet“, so der Hauptamtsleiter wörtlich. Zumal es in verschiedenen Einrichtungen inzwischen vermehrt Krankheitsfälle bei den Erzieherinnen gebe. Da müsse man auch an das Verständnis der Eltern appellieren.

Suche nach Herstellern, die Schnelltests kostengünstig anbieten

Mit Blick auf die kostenfreien Corona-Schnelltests für Verwaltungsmitarbeiter, die bislang vom Burgenlandkreis finanziert worden sind, sei man derzeit auf der Suche nach Herstellern, die Schnelltests kostengünstig anbieten. So dass man das Prozedere im Mai weiterführen könne. Die Tests würden derzeit in der Kernverwaltung von 13 der 38 Mitarbeiter in Anspruch genommen. Größer sei die Bereitschaft beim Bauhof. Dort ließ sich die Hälfte der Mitarbeiter testen, weil sie mit Reparaturarbeiten oder der Rasenmahd auch in Kindereinrichtungen und Grundschulen tätig sind.

Ein Stück Normalität soll wieder bei den Feuerwehren einkehren. Sie werden zum althergebrachten Dienstbetrieb mit seinen Ausbildungen zurückkehren, kündigte der Hauptamtsleiter an. Bei den Jugendfeuerwehren hingegen herrscht diesbezüglich noch keine Klarheit. (mz)