EuroFloorball Cup

EuroFloorball Cup : UHC Weißenfels richtet Europapokal aus

Weissenfels - „Das ist ein tolles Signal für unsere Weißenfelser Sportlandschaft!“ Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) ließ sich am Mittwoch seine Freude durchaus anmerken. Denn seit dem Vormittag stand fest, dass der UHC Sparkasse Weißenfels im Herbst das Turnier um den EuroFloorball Cup ausrichten ...

Von Birger Zentner 08.06.2016, 13:40

„Das ist ein tolles Signal für unsere Weißenfelser Sportlandschaft!“ Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) ließ sich am Mittwoch seine Freude durchaus anmerken. Denn seit dem Vormittag stand fest, dass der UHC Sparkasse Weißenfels im Herbst das Turnier um den EuroFloorball Cup ausrichten darf.

UHC-Vereinsvorsitzender Rolf Blanke zögerte um die Mittagszeit noch ein wenig. „Ich habe noch nichts in der Hand, aber wenn es auf der Internetseite des Weltverbandes steht, dann ist die Entscheidung gefallen“, sagte er. Und der Blick ins Internet bestätigte die Auswahl. Jetzt müssen nur noch die Verträge zwischen Weltverband, deutschem Verband und dem UHC zur Unterschrift hin und her geschickt werden, dann kann die Vorbereitung beginnen.

UHC Männer und Frauen dabei

Vom 5. bis 9. Oktober werden sich sechs Frauen- und sechs Männer-Clubmannschaften in Weißenfels treffen und das Turnier um den Europapokal ausspielen. Dem Sieger winkt dann sogar im nächsten Jahr die Teilnahme am Champions Cup. Das wäre dann das Kräftemessen mit der absoluten Weltelite im Floorball, nämlich den Landesmeistern aus Schweden, Finnland, der Schweiz und Tschechien. Ob der UHC eine Chance darauf hat, muss man abwarten.

„Aber es ist für uns eine große Ehre“, sagte Blanke. Der UHC wird mit seiner Frauen- und seiner Männermannschaft teilnehmen, die beide gerade deutsche Meister geworden sind. Neben je vier weiteren Landesmeistern kann noch jeweils eine zusätzliche deutsche Mannschaft teilnehmen. Bei den Frauen dürfte das Vizemeister Grimma sein. Bei den Männer hätte Vizemeister Lilienthal den Anspruch. „Die hätten es auch verdient“, sagte Blanke. Bewerben sich die Rand-Bremer nicht, kämen auch Leipzig oder Wernigerode als Dritter beziehungsweise Vierter der Meisterschaft in Frage.

Aus welchen Ländern die anderen Meister kommen, steht noch nicht fest. Der Weltverband muss erst die Rangliste bekanntgeben. An dem Europapokalturnier nehmen die Meister jener Länder teil, die in der europäischen Rangliste die Plätze fünf bis neun belegen. (mz)