Straßenbau in Zeitz

Straßenbau in Zeitz: Geld wird demnächst knapper

Zeitz/Naumburg - Die Stadt Zeitz, aber auch die Einheitsgemeinde Elsteraue und die Verbandsgemeinde Wethautal haben beim Burgenlandkreis Baumaßnahmen im Mehrjahresprogramm zur Finanzierung von kommunalem Straßenbau angemeldet. So soll unter anderem Geld für die Gemeinschaftsbaumaßnahme Ausbau der Weißenfelser Straße in Zeitz fließen. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben, dass mit dem Eigenbetrieb für Abwasserbeseitigung realisiert ...

02.05.2016, 09:48

Die Stadt Zeitz, aber auch die Einheitsgemeinde Elsteraue und die Verbandsgemeinde Wethautal haben beim Burgenlandkreis Baumaßnahmen im Mehrjahresprogramm zur Finanzierung von kommunalem Straßenbau angemeldet. So soll unter anderem Geld für die Gemeinschaftsbaumaßnahme Ausbau der Weißenfelser Straße in Zeitz fließen. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben, dass mit dem Eigenbetrieb für Abwasserbeseitigung realisiert wird.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 2,5 Millionen Euro, davon könnten über mehrere Jahre verteilt rund 330.000 vom Kreis kommen. In diesem Jahr soll der erste Teil aus dem Mehrjahresprogramm - rund 25.500 Euro - nach Zeitz fließen. Weitere 306.000 Euro werden für Deckensanierung der Leipziger Straße im Ortsteil Zangenberg erhofft.

Auch im Wethautal wird weiter gebaut. So zum Beispiel an der L190 in Osterfeld. Auch die Gemeindestraße zwischen Utenbach und Casekirchen wird grundhaft ausgebaut. Für beide Vorhaben kommt Geld aus dem Programm.

Beschlussempfehlung

Das geht aus der Beschlussempfehlung des Bau- und Umweltausschusses zur Fortschreibung des Mehrjahresprogramms 2015 bis 2019 an den Kreistag hervor. Über das Programm wurden 2015 bereits rund 2,5 Millionen Euro Landesmittel im Burgenlandkreis verteilt, eine Summe, die für 2016 wieder zur Verfügung steht. Gemäß eines Kreistagsbeschlusses wird die Hälfte unter den Städten und Gemeinden für deren angemeldete kommunale Vorhaben ausgereicht.

Die andere Hälfte setzt der Landkreis für seine Straßen ein und dies vor allem dort, wo gemeinschaftlich mit den Kommunen an diesen gearbeitet wird. Die Mehrzahl der Ausgaben von kreislichen und städtischen Mitteln erfolgt für Gemeinschaftsaufgaben, die auch mit anderen Partnern, wie zum Beispiel Abwasserzweckverbänden, zusammen ausgeführt werden, so zum Beispiel in Teuchern, Zeitz Hohenmölsen.

In den kommenden Jahren werden sowohl der Kreis als auch die Städte und Gemeinden aber mit weniger Geld für ihren Straßenbau auskommen müssen, nämlich jeweils mit 992.000 Euro jährlich. Und das obwohl der Sanierungsstau längst nicht abgearbeitet ist. Denn mit knapp elf Millionen Euro kann der Kreis von 2015 bis 2019 rechnen. Der Kostenumfang für die angemeldeten Vorhaben beläuft sich auf 15 Millionen Euro. (mz/hr/clp)