Putzaktion bei Pratau

Putzaktion bei Pratau: „Die Wiese ist sauber“

Wittenberg - Gut 50 hauptamtliche Mitarbeiter sowie Freiwillige des Reformationsjubiläumsvereins „r 2017“ haben am Dienstag eine fast zweistündige Reinigungsaktion auf der Elbwiese bei Pratau durchgeführt. Nach Auskunft von Johanna Matuzak von der Marketing-Abteilung des Vereins habe sich der Einsatz zwar „schon noch gelohnt“, wiewohl kaum noch Müll zu finden war. Die Wiese sei jetzt jedenfalls „total ...

Von Corinna Nitz 08.06.2017, 09:01

Gut 50 hauptamtliche Mitarbeiter sowie Freiwillige des Reformationsjubiläumsvereins „r 2017“ haben am Dienstag eine fast zweistündige Reinigungsaktion auf der Elbwiese bei Pratau durchgeführt. Nach Auskunft von Johanna Matuzak von der Marketing-Abteilung des Vereins habe sich der Einsatz zwar „schon noch gelohnt“, wiewohl kaum noch Müll zu finden war. Die Wiese sei jetzt jedenfalls „total sauber“.

Noch abgebaut werden müssen Matuzak zufolge „ein paar“ Bodenplatten aus Aluminium sowie die Tribüne, auf der am 28. Mai die Bläser zum Abschlussgottesdienst des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags Berlin-Wittenberg Platz genommen hatten.

Für diese Großveranstaltung, zu der nach Veranstalterangaben 120.000 Teilnehmer kamen, war die Elbwiese auf einer Fläche von 40 Hektar umgestaltet worden. Unter anderem wurde eine riesige Bühne errichtet, auf fast 30.000 Quadratmetern waren schließlich auch die Alu-Schwerlastpaneele verlegt worden.

Verantwortlich für die Vorbereitung der Infrastruktur auf dem Festgelände zeichnete Fairnet, ein Dienstleister für Messen, Events und Kongresse aus Leipzig. Auch die Kontrolle über den geordneten Rückzug, respektive Rückbau gehört zu dessen Aufgaben. Im Hinblick auf den Naturschutz hatte Fairnet-Mann Jörg Wagner bei einem Vor-Ort-Termin vor dem großen Festwochenende gegenüber der MZ von zahlreichen Verordnungen und strengen Auflagen gesprochen.

Zudem kündigte er damals an, dass unter anderem neu geschaffene Schotterwege schon bis Mitte Juni wieder verschwunden sein müssen. Wo immer es erforderlich sei, werde man auf der Elbwiese den Boden auflockern und neu aussäen, betonte Wagner ehedem.

Was die Tribüne sowie die von Matuzak erwähnten restlichen Bodenplatten betrifft, so sollen auch die bis spätestens Ende Juni weg sein. Danach wird im Idealfall nichts mehr an die Materialschlacht für das Ausnahmewochenende erinnern und im Flora-Fauna-Habitat kehrt Ruhe ein.

(mz)