22-jähriger Intensivtäter aus Wittenberg

Haftbefehl nach Raub, Einbruch und vielen anderen laufenden Verfahren

Ein Vollzugsbeamter legt einem Beschuldigten Handschellen an.
Ein Vollzugsbeamter legt einem Beschuldigten Handschellen an. Arne Dedert/dpa

Wittenberg - Ein 22-jähriger Mann aus Lutherstadt Wittenberg steht in dringendem Tatverdacht, am 23.05.2021 einen Wohnungseinbruchsdiebstahl sowie wenig später, am 28.05.2021, einen Raub in Wittenberg begangen zu haben.

Wie die Polizei mitteilt, soll nach derzeitigem Erkenntnisstand der Beschuldigte in den Abendstunden des 23.05.2021 in ein Einfamilienhaus eingedrungen sein und daraus diverses Diebesgut entwendet haben.

In den Nachmittagsstunden des 28.05.2021 soll er im Bereich der Pfaffengasse mehrere Jugendliche angesprochen haben und sie mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht haben. Daraufhin wurde ihm ein Fahrrad ausgehändigt.

In Folge dieser Verbrechen und weiterer laufender Ermittlungsverfahren im oberen zweistelligen Bereich, wurde gegen den 22-Jährigen durch das Landgericht Dessau-Roßlau am 08.09.2021 die Untersuchungshaft angeordnet. Tatsächlich war der Beschuldigte wiederholt aufgefallen.

Neben diverser Delikte hatte der aus Somalia stammende Mann im Juli ein Pärchen nach einem Restaurantbesuch provoziert und gegen den Kinderwagen geschlagen. Den Mann hatte er sogar zu Boden gebracht. Dennoch blieb der 22-Jährige auf freiem Fuß. Warum es nicht zu einer Festnahme kam, erklärte die Polizei Ende Juli der MZ.

Der Beschuldigte wurde am Montag, 13.09.2021, durch die Polizei festgenommen. Noch am selben Tag wurde der Haftbefehl verkündet. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.