Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier

Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier: Weißenfels als zukünftigen Hochschulstandort?

Weißenfels - Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Manfred Rauner macht sich für Weißenfels als zukünftigen Hochschulstandort stark. Der ehemalige Weißenfelser Oberbürgermeister hat seinen Nachfolger Robby Risch (parteilos) aufgefordert, sich für die Ansiedlung einer privaten Hochschule für Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik in der Saalestadt stark zu ...

Von Alexander Kempf 17.11.2018, 07:00

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Manfred Rauner macht sich für Weißenfels als zukünftigen Hochschulstandort stark. Der ehemalige Weißenfelser Oberbürgermeister hat seinen Nachfolger Robby Risch (parteilos) aufgefordert, sich für die Ansiedlung einer privaten Hochschule für Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik in der Saalestadt stark zu machen.

Weißenfels verfüge aus Sicht von Manfred Rauner über genug Gebäude und freie Flächen für ein solches Vorhaben. Diese gelte es nun offensiv zu bewerben. „Wer nicht klappert, der wird nicht gehört“, so der CDU-Stadtrat.

Neugründung einer Hochschule mit technischem Profilin Weißenfels?

Manfred Rauner nimmt damit Bezug auf Vorschläge der Kohlekommission, wie der Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier in den kommenden Jahren gelingen kann. Neben dem Ausbau des Nahverkehrs ist auch die Gründung einer besagten Hochschule als Lösungsvorschlag in einem 41 Seiten starken Zwischenbericht genannt worden. Allerdings ist in diesem ein konkreter Standort offen geblieben.

Neben der Neugründung einer Hochschule mit technischem Profil soll auch die Forschung an bestehenden Instituten in der Region ausgebaut werden, schlägt der Zwischenbericht der Kohlekommission vor. Bis Ende dieses Jahres soll ein Abschlussbericht des Gremiums vorliegen. (mz)