Sanierung während der Zwangspause

Frischekur am Bootshaus Weißenfels

Von Andrea Hamann-Richter
Maurice Tober nutzt die Zwangspause für Sanierungen. (Foto: Andrea Hamann-Richter)

Weißenfels - Seit Monaten ist das Restaurant „Bootshaus“ in Weißenfels wegen der Corona-Pandemie geschlossen und der Betreiber der Gastronomie, Maurice Tober, hat trotzdem alle Hände voll zu tun. „Ich mache jetzt das, wozu ich sonst nie gekommen wäre“, sagt er und zeigt auf den 110 Quadratmeter großen Fußboden des Saales. Das Stäbchenparkett erstrahlt in neuem Glanz. Das liegt daran, dass es zwei Mal abgeschliffen wurde. Das war auch nötig, denn dieser Belag aus DDR-Zeiten hatte sich in den Jahren ziemlich abgenutzt und so sah er auch aus. Damit er nun wieder lange geschützt ist, wurde das Parkett anschließend noch drei Mal hintereinander mit einer Schutzlasur versiegelt.

Als nächstes nahm sich Maurice Tober die Tische vor. Dort war an einigen Stellen die Farbe abgeblättert. Diese wurde ebenfalls abgeschliffen und das Mobiliar dieser Tage neu gestrichen. Wenn diese Arbeiten beendet sind, will sich der Gastronom noch die Fensterrahmen und -bänke des Hauses vornehmen und sie restaurieren. Als nächstes stehe dann der Parkplatz an. Gras hatte sich an den Kanten ausgebreitet und dieses solle nun entfernt werden, damit das Areal wieder gepflegt aussehe, so Tober. Eigentlich hätte er dieser Tage, so wie in jedem Jahr um diese Zeit, die große Terrasse mit frischen Blumen bepflanzt. Das Vorhaben verschiebt der Mann aber noch aus einem guten Grund. So lange die Restaurants noch nicht öffnen dürfen, mache das keinen Sinn, sagt er. „Wenn wir aber wissen, wie es weitergeht, gehen wir auch das an.“ (mz)